06.12.2013
FLUG REVUE

Neue Technologien im FlugzeugbauAirbus und MIT vereinbaren Forschungskooperation

Airbus und das Massachusetts Institute of Technology (MIT) wollen gemeinsame Untersuchungen durchführen, wie das Prinzip der digitalen Produktion in der Luftfahrt eingeführt werden kann.

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Aus einfachen Bauteilen entstehen leichte und stabile Strukturen. © Airbus  

 

Die beim MIT entwickelten Digital Materiel Concepts können möglicherweise für die Konstruktion und den Bau von Luftfahrzeugen verwendet werden. Die Technologie geht davon aus, dass komplexe Strukturen aus relativ einfachen, standardisierten Bauteilen zusammengefügt werden können, ähnlich wie im menschlichen Körper alle Proteine auf den gleichen Aminosäuren basieren. Solche Teile bilden sehr leichte, zugleich aber stabile und lange haltbare Strukturen, die zu guter Letzt einfach wieder demontiert werden können. Bei Airbus geht man gegenwärtig davon aus, dass die Entwicklung neuer Flugzeuge unter Umständen radikale Änderungen in der Auslegung voraussetzt. Gegenwärtig werden beispielsweise Großbauteile in der Regel aus einem Stück gefertigt, doch das muss nicht für alle Zeit so sein. So untersuchen Ingenieure des europäischen Flugzeugbauers auch die Möglichkeiten des digitalen Drucks für die kostengünstige Fertigung von Flugzeugteilen.

Axel Krein, Airbus-Forschungschef, und Neil Gershenfeld, Direktor des MIT-Centers for Bits and Atoms (CBA), betonten bei der Vertragsunterzeichnung die Bedeutung der Kooperation als Beitrag zum Fortschritt bei der Konstruktion der Flugzeuge der Zukunft, die gewinnbringend für die Partner, aber auch für Kunden und die Umwelt sein werden.

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