07.02.2014
FLUG REVUE

Neue Bauteile aus den USAATK und Airbus unterzeichnen Vertrag über Kooperation bei der A350-1000

ATK, ein US-Luftfahrt- und Verteidigungsunternehmen mit Niederlassungen in 22 US-Bundesstaaten, und Airbus vereinbarten die Lieferung von Kompositbauteilen für die neue Version der A350 XWB, zusätzlich zu den bereits früher zu liefernden Teilen für die Normalversion.

a350-1000

Die A350-1000 soll der Boeing 777-300ER Konkurrenz machen und rund 20 Prozent weniger Treibstoff als diese verbrauchen. © Airbus  

 

Joy de Lisser, ATK-Vizepräsident und General Manager der Aerospace Structures Division, würdigte das Abkommen als wichtig für den weiteren Ausbau der Luftfahrt-Aktivitäten seines Unternehmens. Das ist insofern verständlich, als Alliant Techsystems (ATK) den überwiegenden Teil seines Umsatzes bisher als Lieferant von Munition für die US-Streitkräfte, zu einem kleineren Teil indessen von Antriebssystemen für die NASA machte. Angesichts der enormen Kürzungen im US-Militärhaushalt ist es nachvollziehbar, dass US-Firmen mehr und mehr nach neuen Umsatzfeldern Ausschau halten und dabei auch nicht mehr vor internationalen Kooperationen zurückscheuen.

Seit Programmstart der A350 hat ARK bereits mehr als 10.000 Stringers und Frames für die A350-900 ausgeliefert, was 15 Shipsets entspricht, also den Bau von 15 Flugzeugen dieser Version ermöglicht. ATK betont, man könne bei einer geplanten Steigerung der Menge dennoch die geforderte Qualität gewährleisten. Alle entsprechenden Bauteile stammen aus dem Aircraft Commercial Center of Excellence von ATK in Clearfield, Utah, das bereits die Einstellung zusätzlicher Arbeitskräfte angekündigt hat.

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flugrevue.de/Matthias Gründer


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