12.02.2014
FLUG REVUE

Kooperation bekräftigtBoeing und Alenia Aermacchi erneuern 787-Vertrag

Boeing und Aermacchi haben die Arbeiten an einer restrukturierten Vereinbarung über italienische Zulieferungen zur Montage des Dreamliners abgeschlossen.

grottaglie

In dieser klimatisierten Halle entstehen unter Reinraumbedingungen Rumpfsektionen für die Boeing 787. © Alenia Aermacchi  

 

Die Verhandlungen waren notwendig geworden, weil Boeing beabsichtigt, die Stückzahlen nach und nach hochzufahren. Das erfordert natürlich auch verstärkte Zulieferungen aus aller Welt, die über den bisher vereinbarten Produktionsumfang hinausgehen. Derzeit geht der Endproduzent von zehn auszuliefernden Flugzeugen monatlich aus.

Alenia Aermacchi hat eigens für die Herstellung der Rumpfsektionen 44 und 46 in Grottaglie bei Taranto im Süden Italiens eine moderne Produktionsstätte errichtet; hier arbeiten 750 Spezialisten ausschließlich für das Boeing-Programm. Außerdem entstehen in Foggia, Provinz Apulien, Seitenleitwerke für die Boeing 787. Bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt haben die Italiener rund 200 Shipsets ausgeliefert, die mit dem Frachtflugzeug Dreamlifter abgeholt und direkt zu den Produktionsstätten in den USA geflogen werden. Damit ist das italienische Unternehmen für 14 Prozent der Flugzeugstruktur des Dreamliners verantwortlich. Die riesige Halle in Grottaglie mit einer Grundfläche von 65.000 m² und einem Reinraum von 175.000 m³ wurde von Anfang an auf Zuwachs gebaut, so dass Boeings Produktionszuwächse für diesen Zulieferer kein Problem darstellen.

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flugrevue.de/Matthias Gründer


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