19.04.2010
FLUG REVUE

DLR-MesskampagneDLR startet Messkampagne zu den Folgen des Vulkanausbruchs

Seit Freitag ist der Luftverkehr über Europa weitgehend stillgelegt. Über Sinn oder Unsinn dieser Maßnahmen wird viel diskutiert, nun liefert das DLR mit einer Messkampagne mit einer Falcon 20 Fakten.

DLR-Messkampagne

Das Forschungsflugzeug Falcon 20E. © DLR  

 

Das Forschungsflugzeug Dassault Falcon 20 des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (Kennzeichen: D-CMET) ist am 19. April gegen 16.00 Uhr in Oberpfaffenhofen zu einem Messflug gestartet, auf dem die Aschewolke über großen Teilen Deutschlands vermessen werden soll. Der Flugweg führt den zweistrahligen Jet von Bayern über Leipzig nach Köln und wieder zurück.

Wissenschaftler des Instituts für Physik der Atmosphäre und Piloten des Forschungsflugzeuges Falcon 20E mussten für diese Mission ihre Maschine mit großer Eile vorbereiten. So wurde unter anderem an Bord ein LIDAR-Messgerät (Light Detection And Ranging) installiert, mit dem die Anteile der Vulkanasche in Bezug auf definierte Volumen, etwa Gramm pro Kubikmeter, ermittelt werden. Normalerweise dauert die Vorbereitung für eine solche Messkampagne Wochen, denn sie musste wissenschaftlich und technisch genau vorbereitet werden, um brauchbare Ergebnisse zu liefern. Zudem mussten Genehmigungen eingeholt werden – das Flugverbot über weiten Teilen Europas gilt auch für die Forschungsflotte des DLR.

 




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