08.08.2013
FLUG REVUE

Ferchau Aviation plant Jahresumsatz von mehr als 80 Millionen Euro

Der auf Luft- und Raumfahrt spezialisierte Geschäftsbereich Aviation der Ferchau Engineering GmbH erzielte im ersten Halbjahr 2013 einen Umsatz von über 37 Millionen Euro und beschäftigt derzeit mehr als 900 Mitarbeiter an insgesamt 11 Standorten.

Geplant ist ein Jahresumsatz von über 80 Millionen Euro, was im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von 15 Millionen Euro bedeuten würde (+ 23 Prozent). Bis zum Jahresende soll die Anzahl der Mitarbeiter auf mehr als 1.000 Fachkräfte wachsen. Mit neuen Standorten in Indien und Spanien konnte der Geschäftsbereich seine Internationalisierung weiter vorantreiben: Nach der Eröffnung des zweiten britischen Standorts in Bristol 2012 folgte in diesem Jahr ein weiterer im spanischen Madrid-Getafe. Damit ist der Marktführer im Bereich Engineering-Dienstleistungen nach Deutschland, Frankreich und Großbritannien jetzt auch am vierten europäischen Airbus-Standort vertreten. „Durch die Vor-Ort-Präsenz in Spanien können wir uns im EADS-/Airbus-Lieferantenpool noch besser für Arbeitspakete positionieren, die transnational ausgeschrieben werden“, erläutert Chief Executive Officer Harald Felten die Strategie.

2013 konnte Aviation außerdem den ersten Ferchau-Standort in Asien eröffnen: In Bangalore, mit über 8,4 Millionen Einwohnern  drittgrößte Stadt Indiens, bedeutender Standort der indischen Luft- und Raumfahrtindustrie und wichtiges IT-Zentrum, ging die Ferchau India Private Ltd. nach langer Vorbereitung zum 1. April an den Start. Thomas Hucht, Chief Technical Officer bei Aviation in Hamburg und einer der deutschen Geschäftsführer bei Ferchau India, schätzt die gute Verbindung nach Indien: „Wir haben indische Partnerlieferanten, an die wir Teilaufträge unserer Workpackages vergeben. Mit unserem eigenen Standort in Indien verfolgen wir insbesondere das Ziel, näher an unsere Partner heranzurücken und damit die Prozesssicherheit vor Ort zu erhöhen, die Qualität zu steigern und insgesamt die Produktivität anzuheben. Das schaffen wir insbesondere durch die Entsendung erfahrener Mitarbeiter aus unseren deutschen Büros. Daraus ergeben sich auch für unsere deutschen Standorte neue Auftragschancen.“

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flugrevue.de/Matthias Gründer



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