18.09.2012
FLUG REVUE

GE Aviation und Pratt & Whitney bekommen AETD-Aufträge

Die US Air Force beauftragt die beiden Unternehmen mit Forschungen für zukünftige Kampfflugzeugantriebe. Rolls-Royce ging beim AETD-Programm (Adaptive Engine Technology Development) leer aus.

GE Aviation ADVENT Kerntriebwerk

 

 

Im AETD-Programm werden Triebwerke mit einem variablen Kreisprozess untersucht, bei dem ein dritter Luftstrahl zum Einsatz kommt. Auf diese Weise soll der Treibstoffverbrauch um bis zu 25 Prozent reduziert werden. Das Air Force Research Laboratory hatte zu diesem Zweck bereits im Jahr 2007 das ADVENT-Programm ins Leben gerufen (Adaptive Versatile Engine Technologies). Hier forschten GE Aviation und Rolls-Royce (Nordamerika; ehemals Allison) und erproben derzeit jeweils ein Kerntriebwerk. AETD läuft vier Jahre und soll die Technologien nun näher zur Einsatzreife führen. Obwohl Rolls-Royce bei ADVENT mit an Bord war, ging der Zuschlag neben GE Aviation an Pratt & Whitney.
Bei GE konzentriert sich die erste Phase bis Mitte 2015 auf den Triebwerksentwurf sowie auf Komponentenversuche von Brennkammer, Hochdruckverdichter und CMC-Teilen. In der zweiten Phase stehen Versuche mit Bläser und Kerntriebwerk an. Ein kompletter Antrieb könnte dann frühestens 2017 getestet werden. 
Mehr zu AETD finden Sie übrigens in unserem großen Triebwerks-Extra in der Oktober-Ausgabe der FLUG REVUE.

Mehr zum Thema:
www.flugrevue.de/Patrick Hoeveler



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