11.09.2012
FLUG REVUE

ILA 2012: Sechs Milliarden Umsatz bis 2020 für MTU Aero Engines

Das deutsche Triebwerksunternehmen will seinen Umsatz bis zum Jahr 2020 auf sechs Milliarden Euro steigern. Wichtige Punkte dazu sind die Programmerhöhung beim V2500 und die Beteiligung am Geared Turbofan.

„Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir dieses Ziel erreichen“, sagte MTU-CEO Egon Behle auf der ILA in Berlin. Das „Flaggschiff“ ist nach wie vor das V2500, aber neben den aktuellen Getriebefan-Triebwerken gebe es auch weitere Möglichkeiten wie etwa ein möglicher Embraer-Jet mit GTF-Antrieb oder eine neue Generation der Boeing 777. Bei letzterer Anwendung gebe es laut Behle eine „hohe Wahrscheinlichkeit“, dass die MTU bei einem entsprechenden Triebwerk mit GE Aviation zusammenarbeitet. „Aber noch ist kein Stück Papier unterzeichnet“, erklärte er. Pratt & Whitney schickt bei der 777X wohl einen Getriebefan ins Rennen. Sogar eine Kooperation mit Rolls-Royce wäre denkbar. Beide Unternehmen wollen auch bei der Nachfolge-Generation von Airbus A320 und Boeing 737 zusammenarbeiten. Auch hier es die MTU mit von der Partie. „Dies ist ein sehr wichtiger Meilenstein, da wir unsere Zukunft im Narrowbody-Segment über 2020 hinaus gesichert haben.

Mehr zum Thema:
www.flugrevue.de/Patrick Hoeveler



  • Hersteller

    Lade...

  • Typ

    Bitte Hersteller auswählen!

FLUG REVUE 12/2016

FLUG REVUE
12/2016
07.11.2016

Abonnements
Digitalabo
E-Paper
Heft-Archiv
Einzelheft bestellen


- Neue Junkers F 13 fliegt
- Dreiteilung airberlin
- Flughafen Lyon
- Erprobung Pilatus PC-24
- Wonsan Air Festival
- Brennstoffzellen im Alltagstest
- Extra Raumfahrt

aerokurier iPad-App