06.09.2017
FLUG REVUE

Startup aus BayernLilium bekommt frisches Geld für elektrisches Luft-Taxi

Das deutsche Startup-Unternehmen hat für die Entwicklung des Lilium Jet 90 Millionen US-Dollar (rund 75 Mio. Euro) eingesammelt. Zu den Investoren gehört unter anderem der chinesische Internet-Gigant Tencent.

Lilium Jet in der Stadt

Der Lilium Jet soll mit durch Senkrechtstart- und Landefähigkeit auch in Ballungsgebieten einsatzfähig sein. Foto und Copyright: Lilium  

 

Mit frischem Kapital kommen die Gründer von Lilium ihrem Ziel näher, ein elektrisches Luft-Taxi für fünf Personen in Serie zu bauen. 90 Millionen US-Dollar haben Investoren für das Vorhaben lockergemacht, wie Lilium am Dienstag mitteilte. Damit steige das Gesamtkapital des Unternehmens auf mehr als 100 Millionen US-Dollar.

Zu den Geldgebern gehört das chinesische Unternehmen Tencent, der von Skype-Gründer Niklas Zennström gegründete Fonds Atomico, die europäische Investmentfirma LGT und die Venture-Kapital-Gesellschaft Obvious Ventures.

"Das ist die nächste Stufe unserer rapiden Entwicklung von einer Idee zur Produktion eines kommerziell erfolgreichen Flugzeugs, das die Art und Weise verändern wird, wie wir innerhalb von und um Städte herum reisen", so Daniel Wiegand, Mitgründer und CEO von Lilium.

Gegründet wurde Lilium 2015 von vier Absolventen der TU München. Seither arbeitet das Unternehmen mit Sitz in Gilching bei München an einem elektrischen Flugzeug mit Senkrechtstart- und Landefähigkeiten, das einmal On-Demand Pendler befördern soll. Im April erfolgte der Erstflug eines unbemannten zweisitzigen Prototyps. Der bemannte Erstflug des Fünfsitzers ist für 2019 geplant.

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Ulrike Ebner


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