15.12.2008
FLUG REVUE

15.12.2008 - Lufthansa TechnikLufthansa Technik eröffnet neues Triebwerkszentrum

Millioneninvestition am Standort Hamburg - Lufthansa Technik hat heute an der Heimatbasis des Unternehmens das neue Überholungszentrum für Triebwerke offiziell eröffnet. Nach Angaben der LHT kostete der Neubau rund 50 Millionen Euro. In den kommenden Wochen sollen die ersten Motoren in der neuen Halle überholt werden.

Die Kapazität der jährlich in Hamburg zu überholenden Triebwerke steigt von derzeit rund 320 auf über 400, erklärte das Unternehmen. Mit der Inbetriebnahme leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Sicherung der mehr als 2.000 Arbeitsplätze im Bereich Triebwerksinstandhaltung am Standort Hamburg. 

August Wilhelm Henningsen, Vorsitzender des Vorstandes der Lufthansa Technik AG sagte: "Um langfristig profitables Wachstum sicherzustellen, investieren wir in großem Umfang in die Qualifikation unseres Personals sowie in modernste Produktionsanlagen und Verfahren. Beides sind entscheidende Grundlagen für den zukünftigen Erfolg am Markt." Das neue Triebwerksüberholungszentrum am Unternehmenssitz Hamburg sei ein wichtiger Baustein zum Ausbau dieses umsatzstarken Geschäftsfeldes.

Auf einer Fläche von insgesamt 15.000 Quadratmetern bietet das neue Überholungszentrum die Möglichkeit, Produktion und Prozesse der Triebwerksinstandhaltung nach modernsten Erkenntnissen einzurichten. In Verbindung mit einer optimierten Logistik werden die Bearbeitungszeiten für die Motoren weiter verkürzt. Dafür stehen ab sofort gut 9.000 qm Produktionsfläche und rund 1.500 qm Logistikfläche zur Verfügung. Knapp 9.000 qm Büro- und Serviceflächen ergänzen den Gebäudekomplex, der insgesamt Heimat für rund 700 Arbeitsplätze sein wird.  

Das neue Zentrum ist spezialisiert auf die Überholung von Motoren des Typs CFM56, das unter anderem die Boeing 737 sowie große Teile Airbus A320-Familie antreibt. Bis zu 250 dieser Motoren können fortan in Hamburg pro Jahr von der Lufthansa Technik betreut werden. Seit Anfang der 90er Jahre wurden mehr als 2000 Triebwerke dieses Typs von den Spezialisten der LHT gewartet und repariert.

Mit dem Betriebsrat wurde nach Angaben von Lufthansa Technik eine Vereinbarung über flexible Arbeitszeitmodelle getroffen, die mit klarer strukturierten Abläufen und Nachfrageorientierter Arbeitsplanung einen wichtigen Beitrag zu einer um bis zu 15 Prozent erhöhten Produktivität leisten.




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