13.05.2009
FLUG REVUE

Henningsen Vertragsverlängerung Lufthansa TechnikLufthansa Technik: Henningsen weitere fünf Jahre Vorstandschef

Kontinuität bei Lufthansa Technik. Der MRO Anbieter hat August Wilheim Henningsen für weitere fünf Jahre als Vorstandsvorsitzenden bestellt. Henningsen hat das Amt an der Spitze des Unternehmens nach Angaben von LHT seit 2001 inne.

"Mit seinem Votum hat der Aufsichtsrat frühzeitig die Kontinuität an der Spitze der Lufthansa Technik AG gesichert, die zu den weltweit größten Anbietern flugzeugtechnischer Dienstleistungen gehört", erklärte Lufthansa Technik.

Der am 16. November 1950 in Langballig geborene August Wilhelm Henningsen studierte nach dem Abitur an der Technischen Universität in Braunschweig Maschinenbau mit dem Schwerpunkt Flugtechnik. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter arbeitete er bei der Deutschen Forschungsanstalt für Luft- und Raumfahrt und verließ 1979 die Universität als Diplomingenieur.

Seine Karriere bei Lufthansa begann Henningsen nach Angaben des Unternehmens am 1. Oktober 1979 als Systemingenieur in Hamburg. 1981 wechselte er nach Frankfurt, wo er die Bereiche Flight Controls und technische Störungsanalysen im Flugbetrieb betreute. Anschließend übernahm er in Hamburg die Funktion des Gruppenleiters für die Flugzeugsteuerung, bevor er für die folgenden fünf Jahre die Leitung der Ingenieurabteilung für Flugzeugstruktur und Systeme übernahm.

Als Hauptabteilungsleiter war August Wilhelm Henningsen ab 1989 für die Flugzeugkabine und die Systeme zuständig. Ab 1991 übernahm er die Verantwortung für die Überholung der Boeing 737-Flotte auf der Basis in Berlin-Schönefeld. Von November 1993 bis Mai 1997 leitete er den Bereich Geräteinstandhaltung der am 17. Oktober 1994 neu gegründeten Lufthansa Technik AG in Hamburg.

Von August 1997 bis März 2000 war er General Manager der AMECO Beijing (Aircraft Maintenance and Engineering Corporation) in Peking, einem Joint Venture von Lufthansa und Air China. Am 1. April 2000 wechselte Henningsen in den Vorstand der Lufthansa Technik AG nach Hamburg, um das neue Ressort Produkt und Service zu leiten. Zum 1. Januar 2001 wurde er zum Vorstandsvorsitzenden der Lufthansa Technik AG berufen.



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