31.03.2016
FLUG REVUE

Airbus A350-900Ultraschall-Inspektion für Teile aus Verbundwerkstoff

Mit einem Test-Werkzeug von Airbus kann die Flugzeugzelle der A350-900 auf Schäden untersucht werden.

Line Tool für A350 XWB

Mit einem Ultraschall-System können Schäden in den Verbundwerkstoff-Sektionen der A350 XWB erkannt werden. Foto und Copyright: Airbus  

 

Mit dem Ultraschall-System namens "Line Tool" gibt Airbus den Kunden der A350-900 ein Inspektionswerkzeug an die Hand, um die Flugzeugzelle aus Verbundwerkstoffe auf Schäden zu prüfen. Zu solchen Beschädigungen kann es an Flughäfen kommen, wenn beispielsweise Catering-Lastwagen, Gepäck-Verlader oder andere Fahrzeuge an das Flugzeug stoßen.

Das handliche "Line Tool" liefert automatische Diagnosen und ist damit auch für Airline-Personal geeignet, das keine Expertise im Bereich Verbundwerkstoffe hat. Das System wendet das Prinzip der nicht-destruktiven Prüfung an. So können Schäden entdeckt werden, ohne den untersuchten Rumpf- oder Flügelbereich in Mitleidenschaft zu ziehen.

Die A350 XWB besteht aus mehr als 50 Prozent kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff. Vor allem Rumpf, Flügel und Leitwerk sind aus dem leichten Material gefertigt.

Nach Angaben von Airbus haben bisher Cathay Pacific, China Airlines, Finnair, Qatar Airwasy, Singapore Airlines, TAM und Vietnam Airlines insgesamt 70 Exemplate des "Line Tool" bestellt.

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www.flugrevue.de/Ulrike Ebner


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