24.08.2011
FLUG REVUE

MTU Aero Engines übergibt erstes Turbinenzwischengehäuse für das GEnx

Im Rahmen einer "Last-Bolt"-Zeremonie übergab der MTU-Vorstandsvorsitzende Egon Behle das erste serienmäßige Turbinenzwischengehäuse für das GEnx-Triebwerk an Rhonda Sample, Manager Manufacturing Programs bei GE Aviation.

GEnxTCFLastBolt MTU

 

 

Die MTU hat sich vor drei Jahren als Risk- und Revenue-Sharing-Partner am GEnx beteiligt und die Verantwortung für das Turbinenzwischengehäuse (Turbine Center Frame, TCF) übernommen. Der Programmanteil am Antrieb der Boeing 747-8 und 787 liegt bei 6,65 Prozent. Das deutsche Unternehmen hatte das ursprüngliche GE-Design im Bereich der Heißgaskanäle verbessert und das Gewicht reduziert. Der TCF ist der Übergang der Hochdruckturbine zur Niederdruckturbine und aufgrund seiner Lage im Triebwerk extremen Bedingungen ausgesetzt. Er muss die Gase, die die Hochdruckturbine mit einer Temperatur von mehr als 1000 Grad Celsius verlassen mit möglichst geringen aerodynamischen Verlusten an Strukturbauteilen und Leitungen vorbei in Richtung Niederdruckturbine leiten. Die Produktion soll in Kürze auf eine Frequenz von einem Turbinenzwischengehäuse pro Tag hochgefahren werden. Bisher liegen rund 1300 Bestellungen und Optionen für das GEnx vor.




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