06.05.2009
FLUG REVUE

Hamburg Netzwerk europäische LuftfahrtclusterNetzwerk von europäischen Luftfahrtclustern in Hamburg gegründet

Vertreter aus 24 europäischen Luftfahrtorganisationen haben in Hamburg einen Letter of Intent (LOI) zur offiziellen Gründung der European Aerospace Cluster Partnership unterzeichnet. Dies soll die gemeinsamen Stärken der Forschungs- und Entwicklungszentren fördern.

Gründung Cluster Initiative

Gründungsmitglieder des Luftfahrt Cluster Verbandes aus ganz Europa beim Treffen in Hamburg (C) Foto: Luftfahrtstandort Hamburg  

 

Zu den Partnern zählen nach Angaben der Initiative "Luftfahrtstandort Hamburg" unter anderen die Luftfahrtcluster „Aerospace Valley“ und „Pôle Pégase“ aus Frankreich sowie das italienische Luftfahrtcluster „Campania Aerospace“, mit denen Hamburg bereits bilaterale Kooperationsabkommen hat.

Die Gründung der European Aerospace Cluster Partnership wird kofinanziert von der Europäischen Kommission. Der Hamburger Staatsrat der Behörde für Wirtschaft und Arbeit und Luftfahrtkoordinator Carsten Frigge erklärte: „Jede Region und jedes Cluster der EACP hat eine einzigartige Kombination von Talenten, Kompetenzen und Technologien. Indem wir unser Wissen bündeln, können wir unsere jeweiligen Cluster Kompetenzen ergänzen und erweitern. Am Wichtigsten in diesem Prozess ist es, zu kommunizieren und zu kooperieren, zu teilen und zu lernen. Daher freut es mich sehr, dass Vertreter aus 24 europäischen Luftfahrtorganisationen heute hier nach Hamburg gekommen sind, um genau das zu tun.“

Die EACP dient nach Angaben vom Mittwoch als Plattform, um sich gegenseitig auszutauschen, länderübergreifende Projekte in die Wege zu leiten und die Branche sichtbar zu machen. Gleichzeitig soll sie sich zu einem wichtigen Ansprechpartner für die EU in allen Luftfahrtfragen entwickeln.

Andreas Richter, Netzwerkkoordinator des Luftfahrtclusters Hamburg/Norddeutschland, erklärte: „Unser oberstes Ziel ist es, die europäische Position im hart umkämpften Markt zu stärken, vor allem gegenüber unserem größten Konkurrenten, den USA, sowie gegenüber den aufstrebenden Wachstumsmärkten Brasilien, Russland, Indien und China, den so genannten BRIC-Staaten. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir den Europäischen Markt nicht nur vereinheitlichen und ausbauen, wir sollten auch danach streben, alle teilnehmenden
Luftfahrtcluster dazu zu befähigen, Spitzenleistungen zu erbringen.“

Dass grenzübergreifende Netzwerke ein essenzieller Teil des heutigen wie auch des zukünftigen Entwicklungszyklus sind, betonte auch Professor Joachim Szodruch vom
Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). „Lufttransport ist heutzutage ein globales Geschäftsfeld und ein weltweit bedeutender wirtschaftlicher Faktor. Forschung, Innovation und Industrialisierung für erfolgreiche, wettbewerbsfähige Luftfahrtprodukte benötigen zunehmend die Unterstützung und Kooperation auf internationaler Ebene.“




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