15.04.2009
FLUG REVUE

Passivradar PAMELAPassivradar PAMELA getestet

Die Überwachung des bodennahen Luftraums mit einem neuen Passivradarsystem wurde jüngst im Raum Bonn getestet.

PAMELA (PCR Advanced Multi-static Evaluation and Limitation Analysis) ist ein System, das auf hochfrequenten Sendern mit schwacher Leistung beruht. Mindestens zwei UKW- oder DVB-T-Sender im Gelände strahlen Signale aus, die von Metall an tieffliegenden Objekten wie Drachen oder Flugzeugen reflektiert werden. Ein zentraler Empfänger kann die Reflexionen zu einem Lagebild verarbeiten.

Bei der im März durchgeführten Messkampagne wurden militärische Flugziele wie Tornado, Bell UH-1D, aber auch zivile einmotorige Flugzeuge der Typen Cessna 152/172 eingesetzt. Dabei flogen die Luftfahrzeuge anspruchsvolle Manöver in verschiedenen Höhen- und Geschwindigkeitsbändern, die auch von normalen Primärradaranlagen nur unter Schwierigkeiten erfasst und aufgelöst werden können.

An den Versuchensreihen beteiligt waren das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, das Forschungsinstitut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik der Forschungsgesellschaft für angewandte Naturwissenschaften (FGAN) sowie die Wehrtechnische Dienststelle WTD 81, außerdem die französische Beschaffungsbehörde DGA und das norwegische Verteidigungsforschungsinstitut FFI sowie potentielle Hersteller. Eine Auswertung der ungeheuren Datenmengen steht noch aus und wird voraussichtlich Monate in Anspruch nehmen.




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