28.09.2012
FLUG REVUE

Recaro Aircraft Seating weiht Neubau in Polen ein

Gestern hat Recaro Aircraft Seating einen Neubau im polnischen Swiebodzin eingeweiht. Auf 10.000 Quadratmetern Fläche erstreckt sich eine moderne Produktion mit Schwerpunkt auf der Endmontage von Economy-Class-Sitzen.

Durch den Umzug in das neue Werk hat der Flugzeugsitzlieferant seine Produktionsfläche am bestehenden Standort verdoppelt. Die Aktivitäten in Polen sind Teil des Ausbaus der weltweiten Kapazitäten von Recaro Aircraft Seating.

„Das Werk in Swiebodzin nimmt eine wichtige Rolle im internationalen Produktionsverbund von Recaro Aircraft Seating ein. Durch den Ausbau der Kapazitäten wird das gesamte Unternehmen gestärkt," erklärte Martin Putsch, geschäftsführender Gesellschafter der Recaro Holding, anlässlich der Einweihung.

Bereits seit 2006 produziert der Flugzeugsitzlieferant in Swiebodzin. Das neue Gebäude wurde in Rekordzeit errichtet: Die Grundsteinlegung erfolgte am 3. November 2011 – bereits im Mai 2012 war es bezugsfertig. In der Zwischenzeit hat der Standort alle Zulassungen und Freigaben erhalten. Das Werk ist das modernste im Produktionsverbund. Es wurden die neuesten Lean-Production-Erkenntnissen und mit aktuellsten Planungstools umgesetzt.

Aktuell sind in Swiebodzin rund 120 Mitarbeiter beschäftigt. Sie produzieren unter anderem das Recaro Erfolgsmodell BL3520 für die Economy Class. Ihr Ziel ist es, die Produktionskapazität um 50 Prozent zu erhöhen – 2012 sollen insgesamt rund 20.000 Sitzplätze in Polen vom Band laufen.

Um international richtig aufgestellt zu sein, baut das Unternehmen seine Kapazitäten an den weltweiten Standorten aus: 2012 hat Recaro Aircraft Seating einen Erweiterungsbau am Firmensitz in Schwäbisch Hall fertig gestellt. Ebenfalls verdoppelt wird die Werksfläche der amerikanischen Recaro Gesellschaft in Fort Worth, Texas. Darüber hinaus errichtet das Unternehmen ein Werk in Qingdao, China. Bis zum Jahr 2017 wird der internationale Mitarbeiterstamm auf rund 2200 Mitarbeiter anwachsen, der Umsatz soll dann rund 500 Millionen Euro betragen.




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FLUG REVUE 12/2016

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