21.7.2008 - Globale Zulieferer Spezialisten für Triebwerke, Toiletten, Interieur und Avionik

Auch wenn Airbus für Entwicklung und Fertigung der A380 verantwortlich zeichnet - ohne die Unterstützung von vielen Zulieferen aus aller Welt würde sich keine A380 in Bewegung setzen.

EDHI_Rumpfmontage_Airb Bild (Standa

Segmente aus Hamburg für die A380 (C) Airbus Photo  

 

Die wohl augenfälligsten Teile sind die Triebwerke. Im Gegensatz zu einem Auto kann der Flugzeugkunde den Antrieb meist bei zwei oder drei Anbietern auswählen. So gibt es für die A380 Motoren von Rolls Royce oder Engine Alliance.

Die Waschräume werden von Dasell in Hamburg geliefert, während zum Beispiel Michelin Reifen für den Riesen herstellt. Von Rockwell-Collins stammen Avioniksysteme, von AOA Gauting Brand und Rauchmeldesysteme. Die Firma Goodrich liefert eine Anlage, die Passagiere und Besatzung hoffentliche niemals brauchen - die aber zuverlässig funktionieren muss: das Notrutschensystem an den 16 Türen. In großen Tnarsportboxen oder Containern reisen die vormontierten Baugruppen zu den Airbus-Montagestandorten und werden dort in die Rumpfsegmente oder das fertige Flugzeug eingebaut.

Bei Triebwerken oder Rutschen haben die Airlines kaum Auswähl. Anders ist es aber zum Beispiel bei den Sitzen. Hier haben die Spezialisten bei den Zulieferern zahlreiche Modelle im Angebot. Dies reicht vom spartanischen Platz für die Economy-Class bis hin zur luxuriösen Mini-Suite.

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