21.05.2014
FLUG REVUE

Diehl Aerosystems auf der ILAA350-Produktionshochlauf steht im Fokus

Diehl Aerosystems wird im nächsten Jahr voraussichtlich die Umsatzmarke von einer Milliarde Euro knacken. Der Produktionshochlauf beim Airbus A350 sowie bei der A400M stehen dabei im Fokus der Firma.

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Diehl Aerosystems ist mit 13 Arbeitspaketen am A350-Programm beteiligt. Foto und Copyright: Karl Schwarz/FLUG REVUE  

 

Rainer von Borstel, der Hauptgeschäftsführer (CEO) von Diehl Aerosystems, kann auf eine erfolgreiche Bilanz verweisen: "Wir sind in einem starken Wachstum begriffen. Die zivile Luftfahrt hat bei uns stark zugenommen, der Umsatz im Zivilgeschäft hat sich in den vergangenen sechs Jahren verfünffacht", berichtet er auf der ILA 2014 in Berlin. "Dabei sind die Programme, die für weiteres Wachstum sorgen werden, noch nicht einmal richtig angelaufen." Im Fokus der Firma stehen dabei die beiden Airbus-Programme A350 und A400M. Die erste A350 soll noch in diesem Jahr an Qatar Airways ausgeliefert werden, während die Luftwaffe in diesem Jahr ihre erste A400M erhalten soll.

Diehl ist mit 13 Arbeitspaketen am Airbus A350 beteiligt. Dabei sind die Arbeitsanteile der Firma AOA noch nicht einmal berücksichtigt, denn diese Firma wird erst jetzt gerade in die Konzernstruktur von Diehl integriert. "Es hat keinerlei negatives Feedback vom A350-Flighttest gegeben. Dies zeigt, dass sich die gesamten Simualtionen und Tests bei uns gelohnt haben", so von Borstel in Berlin.

Im nächsten Jahre soll der Umsatz von Diehl Aerosystems auf über eine Milliarde Euro wachsen, auch dank der Integration von AOA, die zwischen 80 und 90 Millionen Euro Jahresumsatz beitragen werden. "Damit ist unser Portfolio vollständig. Zivil wird es in den nächsten Jahren nur organisches Wachstum geben, wir denken derzeit nicht über weitere Akquisitionen nach." Rainer von Borstel zog auch eine klare Linie, in welchen Bereichen sich der Konzern nicht engagieren wird: "Sitze werden wir uns nicht ansehen", sagte er auf der ILA. 



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