21.01.2014
FLUG REVUE

NachrüstungsprogrammBAe 146 mit 3D-gedruckten Teilen

BAE Systems hat die EASA-Zulassung für die Verwendung eines im additiven Verfahren hergestellten Teils erhalten, das in den BAe-146-Regionaljets zum Einsatz kommt.

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Die Belüftungsdüse für die Fenster der BAe 146 wird nun mit Hilfe des additiven Verfahrens produziert. Foto und Copyright: BAE Systems  

 

Bei dem Teil handelt es sich um eine Belüftungsdüse der Kabinenfenster, die das Beschlagen verhindern soll. Die Düsen bestanden ursprünglich aus gegossenem Plastik. Allerdings verfügt der Zulieferer nicht mehr über die Originalformen zur Fertigung von Ersatzteilen. Die Erstellung von neuen Formen hätte 14000 Pfund (ca. 17000 Euro) gekostet und einen Vorlauf von mehreren Monaten bedingt. Daraufhin kontaktierte BAE Systems Regional Aircraft die Kollegen der Militärabteilung in Warton, die an 3D-Druckverfahren arbeiten. Innerhalb von zwei Wochen erstellten sie Prototypenteile, die auch zur Zulassung dienten. Ein unabhängiges Unternehmen bekam dann den Auftrag zur Fertigung der Teile. Die Produktionskosten liegen 60 Prozent unter denen der ursprünglichen Düsen. 300 Stück wurden gemacht und liegen nun im Lager in Weybridge für Kunden bereit. BAE will nun weitere Teile für verschiedene Verkehrsflugzeuge ins Auge fassen.

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flugrevue.de/Patrick Hoeveler


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