27.01.2014
FLUG REVUE

Engineering-Dienstleister in der LuftfahrtFerchau feiert zehn Jahre in Hamburg und Bremen

Die Ferchau Engineering GmbH feiert das zehnjährige Bestehen der Aviation-Standorte Hamburg und Bremen. Seit einem Jahrzehnt unterstützt der auf Luft- und Raumfahrt spezialisierte Geschäftsbereich des Engineering-Dienstleisters hier Unternehmen wie Airbus und Lufthansa Technik.

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Ferchau Aviation unterstützt unter anderem Lufthansa Technik. Foto und Copyright: Ferchau Aviation  

 

Die Tätigkeitsschwerpunkte liegen vor allem in der Konstruktion und Berechnung, zunehmend aber
auch im Projektmanagement, der Logistik, dem Lieferantenmanagement sowie der Fertigungssteuerung und Systemunterstützung. Mittlerweile beschäftigt Ferchau Aviation 400 Mitarbeiter an den beiden Dependancen, bis zum Ende des Jahres sind bis zu 40 Neueinstellungen geplant. Im Rückblick auf die vergangene Dekade zieht Volker Littkowski, Leiter der Standorte, eine durchweg positive Bilanz: "Es gab ein stetes Wachstum, sowohl in personeller Hinsicht als auch in Bezug auf unsere Kunden. Der Fokus liegt zwar nach wie vor auf unseren größten Kunden, Airbus und Lufthansa Technik, wir konnten aber auch neue Partner dazu gewinnen. So sind unsere Ingenieure inzwischen auch für Zulieferunternehmen wie zum Beispiel Diehl Comfort Modules oder Hutchinson Aerospace im Einsatz."

Allerdings spürt das Unternehmen einen deutlichen Mangel an hochqualifizierten Ingenieuren vor allem im Bereich der Raumfahrt: "Hier könnten wir alleine innerhalb unseres Kundenstamms ca. 50-70 Stellen in unterschiedlichen Fachbereichen besetzen. Aber auch im Bereich der Luftfahrt besteht eine Unterdeckung, welche sich in einer Größenordnung von rund 30 Mitarbeitern bewegt. Trotz alledem ist Ferchau Aviation aber sehr gut aufgestellt. Zum Beispiel durch die funktionale und internationale Organisation der Technischen Büros." Um dem personellen Engpass zumindest in Zukunft vorbeugen zu können,
engagieren sich die beiden Standorte schon seit langem aktiv in der Nachwuchsförderung. So werden an den Hochschulen der Region zum Beispiel regelmäßig Bewerberinformationstage und andere Veranstaltungen durchgeführt. Auch bei Fach- und Jobmessen ist der Engineering-Dienstleister
präsent, um das Interesse der nächsten Ingenieursgeneration zu gewinnen.

Mehr zum Thema:
flugrevue.de/Patrick Hoeveler



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