25.11.2013
FLUG REVUE

Galleys – mehr als nur Bordküchen

Von der Einbauküche mit Kühlschrank und Elektroherd bis zur heutigen, hochmodernen Galley haben die High-tech-Installationen fürs leibliche Wohl der Passagiere eine lange Entwicklung durchgemacht. Wir werfen einmal einen Blick „in die Töpfe“.

ATLAS ist eine Abkürzung. Sie steht für Air France, Iberia (mit dem T als erstem Buchstaben des damaligen internationalen Airline-Codes TY), Lufthansa, Alitalia und Sabena. Vor Jahren schon einigten sich diese Fluggesellschaften auf einheitliche Maße für ihre Speisentabletts und daraus abgeleitet für Servierwagen (Trolleys) und alle weiteren Kücheninstallationen, wie Öfen, Kaffeemaschinen oder Kühlfächer. Diese Vereinbarung in Form eines umfangreichen Katalogs sollte mit zunehmendem Luftverkehr – in Ausdehnung und Passagierkapazität – vor allem auch die Möglichkeit des gegenseitigen Caterings schaffen, also der schnellen und hygienischen Belieferung der Flugzeuge mit Speisen, Getränken und Verbrauchsgütern.


ATLAS und weitere Normen

ATLAS gilt heute für die meisten Fluggesellschaften weltweit als Norm und bewährt sich täglich millionenfach. Daneben gibt es noch KSSU, einst vereinbart von KLM, SAS, Swissair und UTA, und die Unterschiede lassen sich an den Abmessungen eines Standard-Trolleys am besten verdeutlichen. Ein ATLAS-Wagen ist 1,03 m hoch, 30,4 cm breit und 81 cm tief, während der KSSU-Trolley bei gleicher Breite und Höhe 84,8 cm in der Tiefe misst. Dieser Standard ist aber nicht weit verbreitet.




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Matthias Gründer



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