28.11.2013
FLUG REVUE

Schaufenster für ZulieferindustrieInternational Suppliers Center auf der ILA 2014

Das International Suppliers Center (ISC) soll im Rahmen der ILA Berlin Air Show als zentrale Marketingplattform für die gesamte Zuliefererindustrie dienen. Bereits 80 Prozent der ISC-Hallenfläche sind laut Veranstalter ein halbes Jahr vor Beginn der Messe belegt.

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Auf dem International Supplier Center während der ILA 2012 kamen zahlreiche Industrievertreter zusammen. Foto und Copyright: Messe Berlin  

 

Die ILA 2014 findet vom 20. bis 25. Mai 2014 auf dem Berlin ExpoCenter Airport statt. Das ISC öffnet seine Tore ausschließlich an den drei Fachbesuchertagen vom 20. bis 22. Mai. Auf der ILA 2012 beteiligten sich im ISC 320 Aussteller aus 29 Ländern. Das Konzept der im ISC 2010 eingeführten International Buyers‘ Days wird auf alle drei ISC-Tage ausgeweitet. Exklusiv für die ISC-Aussteller werden im Vorfeld der Messe organisierte Kundengespräche mit Experten renommierter Hersteller und Zulieferfirmen der ersten Ebene stattfinden. Neben Vertretern des Einkaufs werden 2014 auch Experten aus den Entwicklungsbereichen eingeladen. Gemäß Veranstalter haben bisher mehr als 40 Vertreter internationaler Hersteller und Zulieferer der ersten Ebene ihre Teilnahme an den International Buyers‘ Days zugesagt. Dies soll den Ausstellern ermöglichen, zielgerichtet neue Kunden und Kooperationspartner aus aller Welt zu finden.

Mit seinem Konzept will das ISC genau die Felder abdecken, die für die Zulieferindustrie zunehmend an Bedeutung gewinnen. Zulieferfirmen müssen sich verstärkt im internationalen Wettbewerb positionieren und sich zunehmend am wirtschaftlichen Risiko ihrer jeweiligen Kunden beteiligen – seien es Hersteller oder Zulieferer auf unterschiedlichen Ebenen. Diese Aussagen sind laut Messe Berlin vor dem Hintergrund des prognostizierten starken Wachstums des Luftfahrtmarktes umso bedeutender: In den nächsten zwanzig Jahren wird sich die weltweite Passagierflugzeugflotte bei einem jährlichen Wachstum von etwa fünf Prozent auf zirka 32000 Flugzeuge verdoppeln. Um dieser Nachfrage zu entsprechen, benötigen Hersteller für das künftige Auftragsvolumen externe Zulieferer, die ihre Produktion dem Hochlauf entsprechend anpassen können und gemäß den bestehenden hohen Qualitätsstandards termingenau liefern. Bereits heute liegen bei der Produktion von Flugzeugen zirka 80 Prozent aller wertschöpfenden Leistungen in den Händen der Zulieferer. Künftig werden sich die Hersteller verstärkt auf ihre Rolle als Modul-Integrator konzentrieren. Im Automobilbau ist beispielsweise heute schon üblich, dass Schlüsselaufgaben wie Lieferfähigkeit, Qualitätskontrolle, aber auch Forschungs- und Entwicklungsleistungen auf die externen Strategiepartner übergehen.

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flugrevue.de/Patrick Hoeveler



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