02.04.2014
FLUG REVUE

KabinenluftKondenswasser an Bord

Luftfeuchtigkeit ist lebensnotwendig für die Passagiere, aber zugleich schädlich für die Zelle und Baugruppen von Flugzeugen. Mit den verschiedensten Mitteln und Methoden realisieren die Hersteller sowohl die Trocknung als auch die Befeuchtung der Kabinenluft und gewährleisten damit einen vernünftigen Kompromiss für Mensch und Maschine.

Der Aufenthalt in frischer, sauerstoffreicher Luft mit einem Feuchtegehalt von etwa 50 Prozent und einer Temperatur um die 20 Grad Celsius gibt uns ein Gefühl des Wohlbefindens, aber oft genug halten wir uns in Räumen auf, die nicht diese Idealbedingungen bieten – am Arbeitsplatz, im Auto oder auch im Flugzeug. Vor allem hier, wo nach dem Schließen der Türen die Kabinenatmosphäre nur noch durch Zapfluft aus den Verdichtern der Triebwerke gebildet wird, ist die Luft mit rund zwei Prozent Feuchtigkeitsanteil zumindest anfangs noch extrem trocken.

Luftfeuchtigkeit steigt während des Fluges an

Dieser Anteil jedoch steigt während des Fluges wieder an, denn die Passagiere geben über die Atmung und natürliche Verdunstung ständig Feuchtigkeit an die Umgebung ab. Während eines zehnstündigen Langstreckenfluges ist das immerhin rund ein Liter Wasser je Fluggast, und diese Menge kann sich im Laufe der Zeit zu einem handfesten Problem für das Flugzeug auswachsen. Die Luftfeuchtigkeit hat nämlich die unangenehme Eigenschaft, bei extremen Temperaturunterschieden zu kondensieren, was innerhalb der Kabine glücklicherweise relativ selten zu beobachten ist.


WEITER ZU SEITE 2: Wasserballast von bis zu 700 Kilogramm

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flugrevue.de/Matthias Gründer


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