21.01.2016
FLUG REVUE

Europäisches Forschungsprogramm Clean SkyNeue Flügelstruktur für A340-Testflugzeug

Der britische Luftfahrtzulieferer GKN Aerospace hat im Rahmen des Clean-Sky-Programms neuartige Flügelkomponenten gefertigt. Damit soll der Nutzen moderner Desigkonzepte zur Verringerung von Turbulenzen untersucht werden.

NFL-Flügelstruktur von GKN Aerospace 2

Ein neues Design von Flügelvorderkanten zur Verringerung von Turbulenzen wird 2017 bei Testflügen untersucht. Foto und Copyright: GKN Aerospace  

 

GKN Aerospace hat eine Vorderkanten-Einheit und die obere Tragflächenhülle eines NFL-Flügels (Natural Laminar Flow, natürliche laminare Strömung) an Airbus ausgeliefert. Das teilte der britische Luftfahrtzulieferer mit. Die Komponenten sollen 2017 bei Testflügen mit einer A340 untersucht werden.

NFL-Tragflächen stehen im Fokus des Projekts "Breakthrough Laminar Aircraft Demonstrator in Europe" (BLADE, auf Deutsch: bahnbrechender laminarer Flugzeugdemonstrator in Europa), das Teil des europäisches Forschungsprogramms Clean Sky ist. NFL-Tragflächen sollen aufgrund ihres geringeren Luftwiderstands eine Treibstoffersparnis von rund fünf Prozent bringen.

Nach Angaben von GKN Aerospace wurden die Flügelteile nach einem komplett neuen Designansatz konstruiert, zudem kamen Fertigungstechnologien zum Einsatz, die den sehr engen Toleranzen der Oberflächenrauheit, Welligkeit und Freioberflächenkontamination für eine natürliche Laminarströmung Rechnung tragen.

Während GKN Aerospace Teile des rechten NFL-Flügels gefertigt hat, lieferte der schwedische Flugzeugbaukonzern Saab im Dezember ein alternatives Konzept für den linken Flügel.

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www.flugrevue.de/Ulrike Ebner


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