18.03.2013
aero.de

GE Aviation bleibt Programmpartner der Boeing 777

GE Aviation baut das Triebwerk für die nächste Generation der Boeing 777, die 777X. Die US-Antriebsfirma ist mit dem GE90 bereits der alleinige Triebwerkslieferant der aktuellen 777-300ER und 777-200LR.

"Die Entscheidung, weiter mit GE zu arbeiten, ist mit Blick auf die Entwicklung, den Zeitplan und die Leistung des Flugzeugs der richtige Weg", sagte 777X-Programmchef Bob Feldman. Boeing will seinen neu aufgelegten Twin gegen Ende des Jahrzehnts auf den Markt bringen.

GE Aviation arbeitet bereits seit geraumer Zeit an einem Triebwerk für die neue 777X. Das als GE9X firmierende Konzept dient als Technologieträger für zwei Triebwerke in unterschiedlichen Schubklassen.

Für das 2019 erwartete EIS der 777-9X soll ein Antrieb mit knapp 100.000 Pfund Schub entwickelt werden. Wenn Boeing eine kleinere 777-8X nachschiebt würde dieses Flugzeug wohl mit einem GE9X mit knapp 90.000 Pfund Leistung abheben. Beide Triebwerke sollen damit weniger Maximalleistung erreichen als das aktuelle GE90-115B mit seinen 115.000 Pfund Schubkraft.

Dafür soll das GE9X aber einen Verbrauchsvorteil von zehn Prozent bieten. Durch den Einsatz von Verbundwerkstoffen will GE den Antrieb zudem leichter machen. Der Bläserdurchmesser liegt bei 3,35 Metern. Sowohl in der Turbine als auch in der Brennkammer wollen die Ingenieure keramische Verbundwerkstoffe anwenden.

Boeing wird das 777X-Programm voraussichtlich in den nächsten Wochen auf den Weg bringen. Die nächsten Schritte seinen die Angebotsfreigabe (ATO) durch das Management und schließlich der formelle Programmstart, teilte Boeing am vergangenen Freitag mit. Der neue Twin soll auf über 400 Sitze wachsen und ist Boeings Antwort auf den Airbus A350-1000.

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aero.de / Dennis Dahlenburg / flugrevue.de / PH


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