09.06.2014
Erschienen in: 10/ 2012 FLUG REVUE

Forschen für grünere TriebwerkeHigh-Tech aus Deutschland: Das E3E-Programm

Um das von Deutschland geförderte E3E-Programm beneiden viele Unternehmen und Institutionen die deutschen Programmpartner. Die Forschungsergebnisse kommen aktuellen und zukünftigen Triebwerksprogrammen zu Gute. Im Jahr 2012 konnte Rolls-Royce eine wichtige Testreihe von Technologie abschließen, die heute im Advance-Konzept zum Einsatz kommt. Die FLUG REVUE berichtete im Oktober 2012.

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Das im Rahmen des E3E-Forschungsprogramms erprobte Kerntriebwerk von Rolls-Royce Deutschland. Foto und Copyright: Rolls-Royce Deutschland  

 

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Nach rund vier Jahren hat Rolls-Royce Deutschland die vorerst letzte Testreihe des E3E-Programms (E3E für Efficiency, Environment, Economy/Effizienz, Umwelt, Wirtschaftlichkeit) als Teil des deutschen Luftfahrtforschungsprogramms beendet. Das Kerntriebwerk „Core 3/2d“ lief bis Juni insgesamt 40 Stunden auf dem Höhenprüfstand in Stuttgart und diente der Erprobung des Magerverbrennungssystems bei rauen Wetterbedingungen. Eine Wassereinspritzung simulierte Verhältnisse wie während eines tropischen Hagelsturms. Dabei musste der Antrieb ohne Probleme wieder starten kön-nen, was gelang. „Die innovative Brennkammer übertraf alle Erwartungen bezüglich Stickoxidreduzierung und stabilem Betriebsverhalten unter schwierigen Bedingungen“, sagt Dr. Karsten Mühlenfeld, Director Corporate and Engineering, Rolls-Royce Deutschland. Die Emissionen lagen um bis zu 60 Prozent unter den aktuellen CAEP6-Grenzwerten.


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