29.04.2014
FLUG REVUE

Quartalsergebnis auf VorjahresniveauMTU Aero Engines bleibt im Plan

Die MTU Aero Engines AG hat im ersten Quartal 2014 die Vorjahreswerte erreicht: Mit 913 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 906 Mio. Euro) blieb der Umsatz des Unternehmens stabil.

MTU Aero Engines Hauptsitz in München

Hauptsitz der MTU Aero Engines in München. Foto und Copyright: MTU Aero Engines  

 

Die MTU erzielte wie im ersten Quartal 2013 ein operatives Ergebnis  von 89,0 Millionen Euro.(1-3/13: 88,3 Mio. €) und eine unveränderte Ergebnismarge von 9,7 %. Der Gewinn nach Steuern  lag mit 56,0 Mio. € auf dem Vorjahresniveau (1-3/13: 55,5 Mio. Euro). „Die stabilen Ergebniswerte bestätigen uns in unseren Erwartungen für das Gesamtjahr 2014“, sagte Reiner Winkler, Vorstandsvorsitzender der MTU Aero Engines AG. „Der Umsatz war im ersten Quartal von Wechselkurseffekten beeinflusst. Außerdem war der Vorjahreswert der zivilen Instandhaltung aufgrund von Umsatzverschiebungen vergleichsweise hoch. Für den weiteren Jahresverlauf gehen wir von einem Umsatzanstieg auf den Prognosewert von rund 3.750 Mio. Euro aus.“ Der Umsatz ist sowohl im zivilen als auch im militärischen Triebwerksgeschäft leicht gestiegen: Das zivile Triebwerksgeschäft verzeichnete ein Umsatzplus von zwei Prozent auf 500,5 Mio. Euro. Im zivilen Neu- und Ersatzteilgeschäft waren das V2500 für die Airbus A320-Familie, der A380-Antrieb GP7000 sowie das GEnx für die Boeing 787 und 747-8 die wichtigsten Umsatzträger. Im militärischen Triebwerksgeschäft lag der Umsatzzuwachs bei vier Prozent auf 116,6 Mio. Euro. Hauptumsatzträger was das Eurofighter-Triebwerk EJ200. Dagegen ist der Umsatz der zivilen Instandhaltung um drei Prozent auf 303,6 Mio. Euro zurückgegangen. Der größte Umsatzanteil entfiel auf das V2500, das in der Airbus A320-Familie zum Einsatz kommt. Mit 9832,4 Mio. Euro entsprach der Auftragsbestand am Quartalsende einer Produktionsreichweite von fast drei Jahren. Die wichtigsten Triebwerke im Auftragsbestand waren das V2500 und die Getriebefan-Programme der PW1000G-Familie. Sie werden die Airbus A320neo, die Bombardier CSeries, die neue E-Jet-Generation von Embraer, den Mitsubishi Regional Jet und die Irkut MS-21 antreiben.

Für Forschung und Entwicklung hat die MTU im ersten Quartal 43,3 Mio. Euro (1-3/13: 53,9 Mio. Euro) ausgegeben. Die eigenfinanzierten F&E-Aufwendungen gemäß Gewinn- und Verlustrechnung erreichten 21,7 Mio. Euro (1-3/13: 28,7 Mio. Euro). Der Schwerpunkt der F&E-Aktivitäten lag auf den Getriebefan-Programmen. Am Quartalsende waren bei der MTU 8290 Mitarbeiter beschäftigt (31. Dezember 2013: 8.343 Mitarbeiter). Die Prognose für das Geschäftsjahr 2014 bleibt unverändert: Die MTU rechnet mit einem Konzernumsatz von rund 3750 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (EBIT bereinigt; 2013: 373,1 Mio. Euro) und der Gewinn nach Steuern (Net Income bereinigt; 2013: 235,7 Mio. Euro) werden voraussichtlich stabil bleiben.

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flugrevue.de/Patrick Hoeveler


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