06.11.2014
FLUG REVUE

Tests des Trent-XWB-TriebwerksRolls-Royce eröffnet Prüfstand in Dahlewitz

Rolls-Royce hat heute in Dahlewitz bei Berlin offiziell den neuen Prüfstand für Großtriebwerke eingeweiht. Dort soll unter anderem das Trent XWB-97 für den Airbus A350-1000 getestet werden.

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Der neue Prüfstand von Rolls-Royce in Dahlewitz zählt zu den größten seiner Art. Foto und Copyright: Rolls-Royce  

 

In den kommenden Wochen soll der neue Prüfstand den Testbetrieb aufnehmen und unter anderem mit dem Trent XWB-97 die neueste Version des Triebwerks des Airbus A350 erproben. Damit können in Dahlewitz bei Berlin nun auch die weiteren Mitglieder der Trent-Familie getestet werden. Bei den Versuchen lassen sich 2000 verschiedene Triebwerksparameter erfassen. Die Prüfzelle ist 100 Meter lang und 20 Meter hoch. Die Grundfläche beträgt rund 8000 Quadratmeter. Beim Bau kamen 1330 Kubikmeter Beton und eine Million Kilogramm Armierungsstahl zum Einsatz. Das Investitionsvolumen beziffert Rolls-Royce auf 90 Millionen Euro.

Dr. Karsten Mühlenfeld, Director Engineering & Operations, Rolls-Royce Deutschland, erklärte: „Die neue Anlage baut gleichermaßen auf unsere zwanzigjährige Erfahrung mit dem bestehenden Teststand in Dahlewitz und auf den Betrieb unserer anderen Testanlagen für Großtriebwerke rund um den Globus auf. Sie stellt einen weiteren Meilenstein in der Weiterentwicklung unseres Brandenburger Standorts dar und zeigt die Bedeutung von Rolls-Royce in Deutschland für die weltweiten Konzernaktivitäten.“  Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident Brandenburg, sagte: „Rolls-Royce legt mit der bislang größten Investition am Standort Dahlewitz ein weiteres kraftvolles Bekenntnis zu Brandenburg ab. Der neue Triebwerks-Teststand stärkt nicht nur Rolls-Royce hier, sondern auch die Luft- und Raumfahrtindustrie in der deutschen Hauptstadtregion und unsere Wirtschaft im Ganzen. Das Unternehmen, das in den vergangenen Jahren in Dahlewitz Hunderte hochwertige Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen hat, ist jedenfalls ein Aushängeschild unserer modernen brandenburgischen Industrie.“

flugrevue.de/Patrick Hoeveler


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