20.05.2014
FLUG REVUE

Britischer Triebwerkshersteller investiert in DeutschlandRolls-Royce: Strategischer Ausbau in Dahlewitz

Rolls-Royce hat am Dienstag den Ausbau des deutschen Standortes Dahlewitz, direkt vor den Toren der ILA, bekannt gegeben. Dreistellige Millioneninvestitionen werden in den nächsten 18 Monaten 200 neue Ingenieurarbeitsplätze in Brandenburg schaffen. Auch die Rolle des Standortes wird aufgewertet.

Dahlewitz werde zum Entwicklungsstandort für Schlüsseltechnologien von Triebwerken der Zukunft ausgebaut, kündigte Tony Wood, Präsident von Rolls-Royce-Aerospace am Dienstag auf der ILA an. "Unsere Investitionen sind ein Zeichen der Verbundenheit und Anerkennung ihrer Leistungen und Ausbildung für die Mitarbeiter in Dahlewitz. Wir wissen, dass die Ingenieure hier was können. Bitte halten Sie die Standards so hoch", sagte Wood zu Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, auf der Rolls-Royce-Veranstaltung auf der ILA.

Dahlewitz, unweit vom ILA-Gelände, soll bei Rolls-Royce zum sogenannten "Corporate Center" für die Entwicklung von Getrieben ausgebaut werden. Die Ende Februar angekündigten nächsten Triebwerksgenerationen Advance und UltraFan werden mit Hilfe neuer Technologien, wie verstellbaren Fanschaufeln und Reduktionsgetrieben für die Fans, noch sauberer werden und 20 bis 25 Prozent Treibstoff sparen. Rolls-Royce liefert auch die Antriebe für den Airbus A350 XWB. Das A350-Triebwerk Trent XWB wurde bisher 1600 mal verkauft und ist bei Rolls-Royce die sich bisher am schnellsten verkaufende Triebwerksfamilie. Rolls-Royce beschäftigt weltweit 55000 Mitarbeiter, darunter 17000 Ingenieure. 2013 wurden 379 Universitätsabsolventen und 288 Auszubildende neu eingestellt.

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