17.02.2017
FLUG REVUE

Militärische SchubgigantenTop 10: Die stärksten Kampfflugzeugtriebwerke

Seit den 40er Jahren sind die Konstrukteure von Kampfflugzeugen immer auf der Suche nach möglichst leistungsstarken Strahltriebwerken. Schließlich wurden die Jäger und Bomber immer größer und komplexer. Besonders bei den Mach-3-schnellen Jets betraten die Ingenieure auch bei den Antrieben Neuland. Viele technische Innovationen fanden später auch ihren Weg in zivile Turbofans.

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Kampfflugzeugtriebwerke wie hier das Pratt & Whitney F135 in der Kurzstart- und Senkrechtlandungs-Version auf dem Prüfstand in Florida erreichen immer neue Bestmarken. Foto und Copyright: Pratt & Whitney  

 

Während die ersten Strahltriebwerke noch bescheidende Leistungen aufwiesen, sorgen moderne Kampfflugzeugantriebe für damals undenkbare Schub-Gewichts-Verhältnisse. Das EJ200 des Eurofighters leistet beispielsweise 90 Kilonewton mit Nachbrenner. Das Junkers Jumo 004 der Messerschmitt Me 262 bot in den 40er Jahren gerade einmal ein Zehntel davon. Gravierende Leistungssprünge gab es besonders bei den Überschallbombern. Überraschenderweise haben es dennoch zwei Kandidaten von General Electric/GE Aviation nicht in unsere Top-10-Liste geschafft: das General Electric YJ93 der North American XB-70 (133 kN mit Nachbrenner) und das F101 der Rockwell B-1 (136,9 kN mit Nachbrenner). Ebenfalls knapp aus der Liste der stärksten zehn Kampfflugzeugtriebwerke sind gefallen: Sojuz R15-300 (110 kN mit Nachbrenner/Mikojan MiG-25), Volvo RM8 (128,65 kN mit Nachbrenner/Saab Viggen), Pratt & Whitney F100-PW-232 (142 kN mit Nachbrenner/Lockheed Martin F-16) und Saturn AL-31F-M3 (142,2 kN mit Nachbrenner/Suchoi Su-27). Die Triebwerke F120 (GE-Kandidat für die F-22) und F136 (Alternativtriebwerk für die F-35) sowie der Antrieb der Suchoi T-50 sind nicht vertreten, da bis heute keine genauen Leistungsdaten veröffentlicht sind. Welche Kraftpakete es dagegen in unsere Top-10 geschafft haben lesen Sie auf den folgenden Seiten.


WEITER ZU SEITE 2: Platz 10: 142,95 kN mit Nachbrenner

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flugrevue.de/Patrick Hoeveler


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