31.03.2009
FLUG REVUE

Wirtschaftkrise Downgrade FirstWirtschaftskrise forciert neue Konzepte für First und Businessclass

Die gekürzten Reisebudgets in der Wirtschaftskrise wirken sich auch auf die Entwicklung neuer Produkte für die First und Businessclass aus. So schaffen zum Beispiel modulare Sitze mehr Flexibilität für die Airlines.

Auf der Fachmesse Aircraft Interiors in Hamburg zeigen noch bis zum Donnerstag Hersteller und Entwicklungsbetriebe neue Konzepte und Trends für die Flugzeug-Innenausstattung.

Nach Einschätzung von Boeing Kabinenexperte Klaus Brauer hat sich vor allem die Business Class in den vergangenen Jahren sehr stark nach oben entwickelt- "Die Business von heute ist bei vielen Airlines wie die First vor 15 Jahren", sagte er in Hamburg. Für die Airlines sei es wichtig, zum Beispiel die Kabine flexibel ausstatten zu können, um auf das geänderte Buchungsvehalten zu reagieren.

In der Krise sehen Experten wie Brauer auch die Möglichkeit zur Weiterentwicklung von Premium-Economy-Konzepten. Bisher stand bei dieser Klasse meist nur der Preis im Vordergrund. Durch geänderte Reisebudgets kommt aber auch der Wettbewerb über den Komfort und die Ausstattung wieder stärker ins Blickfeld.

Das Thema Flexibilität reicht aus Sicht von Brauer bis hin zur Installation der Küchen. Bisher sind diese meist starr eingebaut. Gerade Single Aisle Flugzeuge sind aber auf unterschiedlichen Strecken im Einsatz. Sie fliegen zum Beispiel extreme Kurzstrecken ohne Service - aber auch Mittelstrecken mit entsprechendem Essensangebot. Eine Kücke, die sich rasch ein- und ausbauen lässt, schafft der Airline zusätzlich Spielraum.




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