02.10.2015
FLUG REVUE

Universität der Bundeswehr MünchenErster Studiengang für Piloten gestartet

Am 30. September präsentierte die Universität der Bundeswehr München im Rahmen eines Festaktes den neuen Studiengang "Aeronautical Engineering", der im diesjährigen Herbsttrimester startet.

Erster Studiengang für Piloten der Bundeswehr

Die Festredner sprachen zu Beginn des ersten Studiengangs "Aeronautical Engineering" für Piloten der Bundeswehr. Foto und Copyright: Universität der Bundeswehr München  

 

Die Redner bei der Veranstaltung in München, bei der die Universität der Bundeswehr ihren neuen Studiengang "Aeronautical Engineering" am 30. September vorstellte, waren neben der Präsidentin der Universität, Professorin Merith Niehuss, der Bundestangsabgeordnete Florian Hahn, der Inspekteur der Luftwaffe, Karl Müllner sowie der Stellvertreter des Inspekteurs der Marine, Vizeadmiral Rainer Brinkmann.

Generalleutnant Müllner ging in seiner Rede insbesondere auf den Charakter des neuen Studiums ein. Mit dem neuen Studiengang sei es gelungen, ingenieur- und wirtschaftswissenschaftliche Fähigkeiten mit der Vermittlung fliegerischer Kompetenzen - zeitlich und inhaltlich optimiert - zu verbinden. Die enge Verzahnung von praktischer Ausbildung und akademischen Anteilen biete dabei große Vorteile. Vizeadmiral Brinkmann machte deutlich, wie sehr sich die Anforderungen an die Piloten von morgen verändert haben, sei es im Cockpit aber auch im Luftraum, der um einiges komplexer geworden sei: „Mehr denn je muss der Pilot Theoretiker und Praktiker zu gleich sein“, so Brinkmann.

Am 1. Oktober, mit Beginn des Herbst-Trimesters an der Universität, starteten 14 künftige Bundeswehr-Piloten ihr duales Studium. 2016 sollen es 28 Studenten sein. Die Bundeswehr plant bis 2019 die Zahl der Studierenden in diesem Studiengang auf 55 pro Jahr anwachsen zu lassen. Inklusive der fliegerischen Ausbildung dauert das Studium viereinhalb Jahre. Für den Studiengang wurden sechs neue Professuren und 25 weitere Stellen für Mitarbeiter geschaffen.



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