17.12.2014
Erschienen in: 07/ 2011 FLUG REVUE

Fahrer und Lader sorgen am Flughafen für den reibungslosen Transport des GepäcksHigh Tech und Handarbeit

Hochbetrieb am Flughafen Köln-Bonn bedeutet nicht nur lange Schlangen an den Check-in-Schaltern, sondern auch Schwerarbeit im Untergeschoss. Hier steht eine der modernsten Gepäcksortieranlagen der Welt. Schnell und zuverlässig finden Koffer, Taschen und Sperrgepäck ihr Ziel.

dispatcherzentrale gepäckdienst flughafen köln-bonn

Blick in die hochmoderne Dispatcherzentrale des Gepäckdienstes am Flughafen Köln-Bonn. © FR/Gründer  

 

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Was wird eigentlich aus unserem Gepäck, wenn wir es den freundlichen Damen und Herren an den Schaltern anvertraut haben? Auf Förderbändern entschwindet es unseren Blicken – und dann? „Dann kommt es über drei sogenannte Einschleusungen zu uns“, erklärt Miguel Fernandez Sanchez, Supervisor Gepäckdienst, „und unsere Mitarbeiter und hochmoderne Technik sorgen dafür, dass alles zum richtigen Flugzeug geliefert wird.“
Stolz präsentiert Sanchez die endlos langen Laufbänder, die sehr schnell laufend die riesige Halle unter dem Terminal 2 durchziehen. Rund 1500 Koffer pro Stunde können auf diese Weise angefertigt werden, doch das klappt nur, weil sie beim Einchecken ein „Tag“ erhalten, jene Papierfahne mit dem Dreilettercode des Zielflughafens und einem Strichcode, der Aus-kunft über Abflug- und Zielort gibt, über den Passagier, seine Flug- und Sitznummer.

Die Gepäckstücke rutschen aus den Einschleusungen in eine von insgesamt 303 Plastikschalen auf dem Förderband und passieren als erstes in schneller Fahrt eine Scannereinheit, wo sie identifiziert werden. Zwölf Scanner richten ihre Sensoren in den unterschiedlichsten Winkeln auf Koffer und Taschen, und trotz der hohen Geschwindigkeit werden fast alle identifiziert. Sollte ein Tag abgerissen sein, ertönt ein Signal, und jetzt greift ein Kollege an einem soge-nannten „No-Read-Arbeitsplatz“ ein, versucht den Besitzer des Koffers zu identifizieren und beschafft eine neue Fahne.


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