18.10.2014
FLUG REVUE

Spezialist statt SchrauberMitarbeiter in der Flugzeugfertigung

Solides Handwerk kombiniert mit moderner Fertigungstechnik – Auszubildende bei Airbus und Lufthansa Technik lernen eine Welt zwischen Feile, Schraubstock und ATA-Zuordnung gründlich kennen.

Airbus Single Aisle Montage

Die Anforderungen an Fluggerätemechaniker, die in der Produktion arbeiten, sind so vielfältig wie das Aufgabenspektrum interessant ist. Foto und Copyright: Airbus  

 

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Blaue Latzhosen, Schraubstock, Feile – in der Lehrwerkstatt von Airbus in Hamburg-Finkenwerder geht es für die angehenden Fluggerätemechaniker zunächst ums kleine Einmaleins der handwerklichen Metallverarbeitung. „Hier legen wir die Grundlagen, aber dann geht es auch sehr schnell in die Praxis an der A380 oder der Single-Aisle-Familie“, erzählt Jan Balcke, Ausbildungsleiter bei dem Flugzeughersteller. Rund 170 Auszubildende beginnen allein am Standort Hamburg in jedem Jahr ihre Lehre. Hinter dem Klischee vom „Schrauben in der Montagehalle“ steht ein hochqualifiziertes Ausbildungsprogramm. Nach dem Erlernen der Grundlagen geht es in die Spezialisierungen: „Fluggerätmechaniker der Fachrichtung Fertigungstechnik“ – so die offizielle Bezeichnung – widmen sich der Flugzeugstruktur und ihrer Herstellung. Der „Fluggerätmechaniker der Fachrichtung Instandhaltungstechnik“ kümmert sich eher um die Wartung und Reparatur von Verkehrsflugzeugen.

Weitere Ausbildungsgänge haben zum Beispiel das Lackieren von Flugzeugen auf dem Programm, genannt „Verfahrensmechaniker/-in für Beschichtungstechnik“. Um die technischen Geräte im Flugzeug kümmern sich „Elektroniker für luftfahrt-technische Systeme, so die offizielle Bezeichnung. Hier wird schon in den ersten Ausbildungswochen die Feile durch den Lötkolben ersetzt. Mit einfachen Übungen lernen die künftigen Elektroniker den Umgang mit Platinen, Lötzinn und Lötkolben.


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Heiko Stolzke/rst


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