21.07.2010
FLUG REVUE

Aviation PowerAviationPower erweitert Zusammenarbeit mit Lufthansa Technik

Lufthansa Technik und AviationPower haben ihre Zusammenarbeit erweitert. Der Personaldienstleister übernimmt jetzt die Rolle des so genannten Master Vendor.

Das Thema „Zeitarbeit bei Lufthansa Technik“ ist nach Angaben des Personaldienstleisters mit der Umsetzung des Projektes AviationPower 2.0 zum Mai neu organisiert worden. „Wir haben damit wichtige Aufgaben in unserer Beteiligungsgesellschaft AviationPower gebündelt, deren Kernkompetenz das Zeitarbeitsgeschäft ist.“ sagt LHT-Personalleiter Jörg Lausch. Bereits im letzten Jahr ist die Ausrichtung der Aufbauorganisation und der Prozesse auf den Hauptkunden Lufthansa Technik bei AviationPower gestartet und wird nun fortgeführt.

Ein wesentlicher Teil der strategischen Partnerschaft besteht darin, dass die Koordinationsaufgaben an der Schnittstelle zwischen den anfordernden Fachbereichen und den Personaldienstleistern in eine Master Vendor Funktion verlagert wurden, die bei AviationPower angesiedelt ist und im Auftrag der Lufthansa Technik arbeitet.

Befürchtungen, dass mit der Einführung des Master Vendors die anderen Lieferanten gegenüber dem Dienstleister AviationPower benachteiligt werden, sind nach Einschätzung von Aviation Power unbegründet. Die Prozesse der Kandidatenauswahl geschehen nach genau definierten Spielregeln – der Master Vendor ist zu größtmöglicher Neutralität verpflichtet.

„Entscheidend ist nach wie vor, dass der Fachbereich seine Vakanzen möglichst optimal besetzen kann. Dies ist auch ein wichtiger Gradmesser für die Arbeitsqualität des Master Vendors. Zudem sind der Master Vendor und der Anbieter AviationPower organisatorisch sauber getrennt, um eventuellen Interessenskollisionen vorzubeugen.“ so Peter Schürholz, Leiter Personalrekrutierung.

Eine weitere Neuerung besteht darin, dass AviationPower nun bei vielen Ausschreibungen der Lufthansa Technik AG einen 24-Stunden-Vorsprung genießt. Gelingt es AviationPower, in diesem Zeitfenster ausreichend qualifizierte Kandidatenprofile anzubieten, besteht für den anfordernden Fachbereich keine Notwendigkeit mehr, auf zusätzliche Profile anderer Anbieter zurückzugreifen. Die Stelle kann somit durch einen AviationPower Mitarbeiter besetzt werden. Sobald sich in einem Besetzungsprozess abzeichnet, dass AviationPower nicht ausreichend qualifizierte und aktuell verfügbare Kandidaten anbieten kann, wird die Anforderung automatisch an die anderen Lieferanten weitergeleitet.




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