20.10.2015
FLUG REVUE

Airbus Defence & SpaceHoke löst 2016 Gerwert ab

Dirk Hoke wird zum 1. April neuer CEO von Airbus Defence & Space. Er löst Bernhard Gerwert ab, der in den Ruhestand geht.

Dirk Hoke Oktober 2015

Dirk Hoke, der von Siemens kommt, wird Bernhard Gerwert als CEO von Airbus Defence & Space ablösen (Foto: Airbus DS).  

 

Im Zuge der Nachfolgeregelung stößt Hoke (46), bis vor kurzem CEO der Geschäftseinheit Large Drives bei der Siemens AG, bereits ab 1. Januar 2016 zur Airbus Group – zunächst als Stellvertreter von Bernhard Gerwert (62). Zwischen Januar und März wird sich Dirk Hoke mit dem Konzern und insbesondere dessen Verteidigungs- und Raumfahrtgeschäft vertraut machen. Während dieser Zeit leitet Bernhard Gerwert weiterhin die Geschicke von Airbus DS.

Ab 1. April 2016 übernimmt Dirk Hoke dann die operative Führung der Division als CEO und wird zugleich Mitglied des Konzernvorstands (Group Executive Committee). Ab diesem Zeitpunkt steht Bernhard Gerwert sowohl Dirk Hoke als auch Airbus Group CEO Tom Enders noch bis mindestens Juni 2016 als Senior Advisor beratend zur Verfügung.
 
„Bernhard Gerwert beabsichtigt, Mitte 2016 in den Ruhestand zu treten. Diese persönliche Lebensplanung hat er mit mir bereits vor über zwei Jahren besprochen und ich habe seinem Wunsch entsprochen“, sagte Tom Enders. „Seit 36 Jahren arbeitet Bernhard Gerwert nunmehr in der Luft- und Raumfahrtindustrie …. Unter seiner Führung haben wir das Verteidigungs- und das Raumfahrtgeschäft der Gruppe zusammengeführt und erfolgreich neugeordnet – mit einem klaren Fokus auf das Kerngeschäft, Militärflugzeuge und Raumfahrt.“

Dirk Hoke hat an der Technischen Universität Braunschweig Maschinenbau studiert. Im Jahr 1994 begann er seine berufliche Laufbahn in der Automobilindustrie bei Renault in Paris. Zwei Jahre später wechselte er zu Siemens, wo er mehrere Managementpositionen in den vergangenen 18 Jahren bekleidete. Diese Posten beinhaltenen Auslandsstationen in Argentinien, China, Marokko, Österreich, USA sowie die Leitung des gesamten Afrika-Geschäfts von Siemens mit Basis in Casablanca und Johannesburg. Bei Siemens war Hoke unter anderem in führender Position am Bau der Magnetschwebebahn Maglev in Shanghai beteiligt.



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