01.03.2017
FLUG REVUE

Verkauf des deutschen Teils abgeschlossenAirbus-Verteidigungselektronik nun bei KKR

Airbus hat den Verkauf seines in Deutschland ansässigen Verteidigungselektronik-Geschäfts an KKR abgeschlossen.

Thomas Müller Hensoldt ca. 2017

Die deutsche Verteidigungselektroniksparte von Airbus gehört nun mehrheitlich KKR. Geschäftsführer bleibt Thomas Müller (Foto: Hensoldt).  

 

Voraussetzung für das „Closing“ war das Vorliegen aller für diesen Verkauf erforderlichen behördlichen und sonstigen Bewilligungen, einschließlich der Genehmigung der Bundesregierung.

Der Unternehmensteil mit Sitz in Frankreich wird nach Abschluss der Ausgliederung der französischen Unternehmenseinheit in Elancourt bei Paris an KKR übertragen. Der Vollzug („Closing“) dieses Teils der Transaktion unterliegt der Zustimmung der Regulierungsbehörden der französischen Regierung.

KKR erwirbt das Geschäft für einen Unternehmenswert von rund € 1,1 Mrd. Airbus hat eingewilligt, nach dem Closing für eine begrenzte Zahl von Jahren eine Minderheitsbeteiligung von 25,1 Prozent am Unternehmen zu behalten, um den Mitarbeitern und Geschäftspartnern des Bereichs bis zur vollständigen Abtrennung der Standorte einen reibungslosen Geschäftsübergang zu gewährleisten.

Der Verteidigungselektronikspezialist soll künftig unter dem Namen Hensoldt firmieren. Das Unternehmen mit Sitz in Ottobrunn bei München erzielt mit weltweit etwa 4.000 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rund € 1 Mrd.

„Durch diese Portfoliostraffung sind wir nun auf einem guten Weg, mit einem klaren Fokus auf intelligentere Produkte, ein stärker servicebasiertes Angebot und die Beschleunigung der digitalen Innovation,“ sagte Dirk Hoke, Chief Executive Officer von Airbus Defence and Space.



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