09.03.2013
FLUG REVUE

Beechcraft legt erneut Protest gegen USAF-Auftrag für Super Tucano ein

Beechcraft ist einmal mehr der Meinung, sein Angebot für ein Light Air Support-Flugzeug sei finanziell und technisch besser gewesen. US-Arbeitsplätze seien gefährdet, so das Unternehmen.

Im Anschluss an die Nachbesprechung durch die US Air Force zeigte sich Firmenchef Bill Boisture verwundert über den Sieg der Embraer A-29 Super Tucano im wiederholten LAS-Wettbewerb. „Wir verstehen einfach nicht, wie es die Air Force verantworten kann über 40 Prozent mehr – über 125 Mio. Dollar mehr – für ein Flugzeug auszugeben, das wir für weniger leistungsstark halten,“ so Boisture am Freitag.

Die USAF hatte bereits vor einem Jahr die Super Tucano ausgewählt, musste den Wettbewerb aber noch einmal aufrollen, nachdem die US Government Accountability Office (GAO) Verfahrensfehler festgestellt hatte. Nun waren Embraer und sein US-Partner Sierra Nevada erneut erfolgreich.

Als Antwort auf den Beechcraft-Protest sagten beide Unternehmen, dass die A-29 bei der technischen Bewertung eine „ausgezeichnete“ erhalten habe und bei den Aspekten „frühere Leistungen“ (der Anbieter) und Preis als Angebot mit niedrigem Risiko eingestuft wurde. Zudem würde auch die A-29 etwa 1400 US-Jobs sichern.

Es geht um die Lieferung von zunächst 20 Flugzeugen plus Unterstützungsleistungen, Simulatoren etc. an die afghanischen Luftstreitkräfte. Wichtig ist dabei eine schnelle Programmabwicklung mit Lieferungen nun ab Mitte 2015. Embraer will die A-29 für Afghanistan in seinem Werk in Jacksonville, Florida, montieren.



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