10.02.2014
FLUG REVUE

Mit sieben Jahren VerspätungBoeing liefert erste 737 AEW&C an die Türkei

Mit rund sieben Jahren Verzug hat die Türkei ihr erstes Frühwarnflugzeug erhalten. Alle vier Maschinen des „Peace-Eagle“-Programms sollen bis Anfang 2015 im Dienst sein.

737 AEW&C Türkei

Die türkischen Luftstreitkräfte sollen nun bis Anfang 2014 ihre vier 737 AEW&C erhalten (Foto: Boeing).  

 

Die erste 737 AEW&C für die Türk Hava Kuvvetleri wurde jüngst vom TAI-Werk nahe Ankara auf die Basis Konya geflogen, wo am 21. Februar die offizielle Übergabefeier an die 131 Filo stattfinden soll.

Laut Boeing kann die 737 AEW&C sofort in den Einsatz gehen, da die Anfangsausbildung der Piloten, Sysembediener und des Wartungspersonals bereits abgeschlossen ist. Einsatzpriorität hat die Überwachung des Luftraums an der syrischen Grenze.

Die Türkei unterzeichnete den Vertrag für vier 737 AEW&C im Juni 2002. Als 2004 die Umrüstung des ersten Jets begann, ging man noch von einer Lieferung ab 2007 aus. Seither gab es diverse technische Probleme. Auch politische Verwicklungen der Türkei mit Israel störten das Programm, da Ersatz für Systeme von Elta gefunden werden musste.

Das Peace-Eagle-Programm hat ein Volumen von etwa 1,6 Milliarden US-Dollar. 930 Millionen Dollar davon sollen durch Gegengeschäfte an türkische Firmen fließen. Unter anderem rüstet TAI drei der Flugzeuge aus. Nach türkischen Presseberichten drohen Boeing wegen der Verzögerungen Strafzahlungen in Höhe von 600 Millionen Dollar.

Neben der Türkei haben auch Australien und Südkorea die Frühwarnversion des Verkehrsflugzeugs gekauft. Beide haben ihre Flugzeuge bereits im Dienst.



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