26.10.2013
FLUG REVUE

LRS-B für die US Air ForceBoeing und Lockheed Martin kooperieren bei neuem Bomber

Die beiden größten US-Rüstunsfirmen haben ihre Zusammenarbeit für den Wettbewerb um einen Long-Range Strike Bomber (LRS-B) der USAF erneuert.

LRS-B Boeing

Boeing und Lockheed Martin wollen beim LRS-B für die US Air Force zusammenarbeiten (Foto: Boeing).  

 

Boeing und Lockheed Martin hatten sich bereits im Januar 2008 für den geplanten Next Generation Bomber zusammengeschlossen. Diese Pläne wurden dann aber 2009 von der US Air Force nicht mehr weiterverfolgt. Dafür gibt es seit 2011 das LRS-B-Programm, das die Beschaffung von 80 bis 100 neuen Langstreckenbombers ab Mitte der 2020er Jahre vorsieht. Die Kosten sollen 55 Milliarden Dollar betragen.

Boeing als Hauptauftragnehmer und Lockheed Martin als „wichtigster Partner“ werden beim LRS-B wahrscheinlich mit Northrop Grumman im Wettbewerb stehen. Alle Firmen bemühen sich bereits um meist geheime Forschungsaufträge, mit denen das technologische Risiko eines neuen Stealth-Bombers verringert werden soll. Auch größere fliegende Versuchsträger sollen dazu gehören.

Obwohl die Spezifikationen des Long-Range Strike Bomber geheim sind geht man davon aus, dass die Air Force die Anforderungen teilweise gesenkt hat, um die Kosten im Rahmen zu halten. Laut Dennis Muilenberg, dem Chef der Boeing-Militärsparte, will man das Entwicklungsrisiko durch „die Verwendung ausgereifter Technologien und die integration vorhandener Systeme“ verringern.



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