13.09.2014
FLUG REVUE

Reduzierte StückzahlenDie fliegenden Großprogramme der Bundeswehr

Viele der großen Beschaffungsprogramme der Bundeswehr werden von technischen Problemen, Stückzahlreduzierungen und Kostensteigerungen gebeutelt.

Tiger Heeresflieger stehend

Die einsatztaugliche Ausführung des Tiger wurde mit erheblicher Verspätung geliefert (Foto: US Army).  

 

Wie auch die neue Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen feststellen musste, stimmen „Darstellung und Ist-Zustand vieler Projekte nicht überein“. Gefragt sind deshalb ein „transparenter und effizienter“ Umgang mit den Steuergeldern durch ein „professionelles Großprojektmanagement“.

Problem dabei: „Große Rüstungsvorhaben sind zumeist dadurch gekennzeichnet, dass in einem komplexen, oft auch multinationalen Vertragsgeflecht unter Berücksichtigung industrie-, wirtschafts- und bündnispolitischer Interessen technologisches Neuland betreten wird, um hochwertiges Wehrmaterial "Made in Europe" zu erhalten“.

Laut Verteidigungsministerium werden „Im Bereich der Forschung und Entwicklung durch diese Projekte zudem vielfach wertvolle Beiträge zum Erhalt und zum Ausbau der Konkurrenzfähigkeit der europäischen Industrie insgesamt geleistet. Daher werden oftmals die inhärenten Risiken technischer Probleme und resultierender Kostensteigerungen als Ergebnis einer Güterabwägung bewusst eingegangen, solange sie innerhalb eines akzeptablen Rahmens als beherrschbar angesehen werden können“.

Im folgenden geben wir einen Überblick über den aktuellen Stand der wichtigsten Beschaffungsprogramme im Luftfahrtbereich.


WEITER ZU SEITE 2: Airbus Defence and Space A400M „Atlas“

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