05.11.2010
FLUG REVUE

Einigung über A400M-Mehrkosten erzielt

Nach acht Monaten zäher Verhandlungen verkündete Frankreichs Verteidigungsminsiter Hervé Morin heute, dass die die Kundennationen und Airbus über die Verteilung der Zusatzkosten im A400M-Programm geeinigt haben.

A400M Start hinten Farnborough

Die A400M zeigte in Farnborough ihre Fähigkeiten (Foto: Airbus Military).  

 

„Dieser 5. November ist ein großer Tag für die europäische Rüstungsindustrie“, so Morin am Airbus-Hauptsitz in Toulouse. Nun könne der politische Ratifizierungsprozess in den einzelnen Ländern beginnen.

Laut EADS bleiben die wirtschaftlichen Eckdaten der Grundsatzvereinbarung vom März unverändert. Allerding seien die Zahlungen der Regierungen nun weiter nach hinten verlagert als bisher erwartet. Verhandlungen über die Beteiligung an künftigen Exportaufträgen (Export Levy Facility, ELF) werden voraussichtlich bis Jahresende abgeschlossen sein, so EADS.

Das Verteidigungsministerium in Berlin erklärte, man habe die Stückzahl von 60 auf 53 gesenkt – zusammen mit drei Abbestellungen aus Großbritannien sind nun 170 A400M zu bauen, was EADS immer als wirtschaftlich vertretbares Minimum genannt hat. Zur Kosteneinsparung verzichtet die Luftwaffe auch auf die automatischen Tiefflugfähigkeiten des Militärtransporter.

Laut Hervé Morin wird Frankreich seinen ersten A400M ab 2013 erhalten. Die 50 Maschinen der Armée de l´Air schlagen nun mit 8,4 Milliarden Euro zu Buche. Dies sei immer noch billiger als der Kauf anderer Muster, die zudem keine vergleichbaren Leistungen böten, betonte der französische Verteidigungsminister.



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