20.08.2014
FLUG REVUE

Risse im CockpitrahmenF-16D der USAF müssen am Boden bleiben

Die US-Luftstreitkräfte hat die Hälfte ihrer doppelsitzigen F-16D gegroundet nachdem Risse im Cockpitrahmen festgestellt wurden.

F-16D Spangdahlem USAF 2014

Die US Air Force hat im August 2014 die Hälfte ihrer F-16D wegen Rissen gegroundet (Foto: USAF).  

 

Zunächst hatte man die Risse im Bereich zwischen dem ersten und zweiten Sitz während der Nachfluginspektion an einem Flugzeug entdeckt. Die daraufhin sofort angeordnete flottenweite Überprüfung ergab, dass 82 F-16D betroffen sind. 75 Fighting Falcons dürfen weiter fliegen.

Laut US Air Force wird nun zusammen mit Hersteller Lockheed Martin versucht, eine temporäre Reparatur auszuarbeiten, um die für die Ausbildung benötigten Maschinen zumindest für eine beschränkte Stundenzahl wieder in die Luft zu bringen. Parallel wird an einer endgültigen Lösung des Problems gearbeitet.

Die F-16Ds der USAF sind im Schnitt 24 Jahre alt und haben mehr als 5500 Flugstunden auf dem Buckel. Um die gesamte F-16-Flotte längerfristig verfügbar zu halten soll im Haushaltsjahr 2015 ein Lebensdauerverlängerungsprogramm finanziert werden.



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