06.05.2011
FLUG REVUE

FlugverbotF-22 Raptor muss am Boden bleiben

Wie jetzt bekannt wurde, hat die US Air Force für ihre Lockheed Martin F-22 ein zeitlich unbefristetes Flugverbot ausgesprochen.

F-22 Holloman

Die F-22 der USAF wurden am 3. Mai 2011 wegen möglicher Probleme mit dem OBOGS gegroundet (Foto: USAF).  

 

Die Anweisung von General William Fraser, Kommandeur des Air Combat Command, gilt seit 3. Mai und betrifft alle bisher gelieferten etwa 165 Maschinen des Stealth-Fighters.

Begründet wird das Flugverbot mit Problemen im Sauerstoffgenerator (OBOGS = On-Board Oxygen Generating System). Ein Ausfall des Systems könnte für den Absturz einer F-22 im letzten November in Alaska verantwortlich sein.

Vor dem Flugverbot durften die Raptors bereits einige Wochen nur in Höhen bis 7600 Metern geflogen werden. Von dort aus ist bei einem Sauerstoffproblem noch ein schneller Notabstieg möglich, bevor der Pilot ohnmächtig wird. Dies wäre in 15000 Metern, der Gipfelhöhe der F-22, nicht mehr der Fall.



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