04.08.2011
FLUG REVUE

F-35-Flotte muss nach IPP-Ausfall am Boden bleiben

Bei einem Bodentestlauf in Edwards AFB versagte das Integrated Power Package (IPP) der F-35A. Deshalb erhielten alle 20 verfügbaren Joint Strike Fighter vorerst Flugverbot.

F-35AF-4 Edwards

Durch einen Ausfall des IPP im Testflugzeug AF-4 kam es im August 2011 zum Grounding der F-35 (Foto: Lockheed Martin).  

 

Das IPP von Honeywell fungiert sowohl als Starter für das Triebwerk als auch als Klimaanlage und als Hilfsgasturbine zur Stromerzeugung. Der Ausfall trat am Dienstag bei einem Test nach Wartungsarbeiten am Prototyp AF-4 auf. Die Versuchsmannschaft konnte das Flugzeug aber ohne Schwierigkeiten abschalten.

Derzeit fliegen 20 Joint Strike Fighter aller Versionen. Von diesen war die F-35C im Juni für sechs Tage gegroundet, weil es Softwareprobleme mit dem Flügelklappmechanismus gab.

Die komplette Flotte musste zuletzt im März für einige Tage am Boden bleiben, weil die beiden Hauptgeneratoren am Triebwerk der AF-4 im Flug ausgefallen waren. Dies wurde auf einen Wartungsfehler zurückgeführt.

Einen ausführlichen Bericht zum Stand des F-35-Programms finden Sie in der FLUG REVUE 9/2011, die ab 16. August am Kiosk erhältlich ist.



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