03.06.2009
FLUG REVUE

Lockheed Martin ACCA fliegt

Gestern hob das Advanced Composite Cargo Aircraft von Lockheed Martin in Palmdale erstmals ab. Mit dem Versuchsflugzeug, das Teile des 328JET verwendet, sollen neue Technologien für die Verbundwerkstoffbauweise untersucht werden.

ACCA Erstflug in Palmdale

Lockheed Martin brachte die ACCA am 2. Juni 2009 in Palmdale in die Luft (Foto: USAF).  

 

Testpilot Rob Rowe und sein Kollege von den Skunk Works sprachen nach der Landung von einem “perfekten” Flug, der 87 Minuten dauerte. Start war um 6:55 Uhr Ortszeit. In Höhen um 3300 Metern wurden eine Reihe von Versuchen zur Stabilität und den Steuereigenschaften durchgeführt.

ACCA wird vom Air Force Research Laboratory in Wright-Patterson finanziert. Es geht um die Fertigung von großen Kohlefaserbauteilen ohne den Einstz von Autoklaven. Stattdessen werden die Strukturen in raumgroßen Öfen ohne Druck ausgehärtet. Dies soll die Kosten senken.

Für die ACCA-Versuche verwendet Lockheed Martin Cockpit, Flügel und Höhenleitwerk des 328JETs von Dornier. Dazu wurde ein breiterer Rumpf aus Kohlefaser konstruiert, der über eine Heckladerampe verfügt und groß genug ist, um zwei Standardpaletten (436L) aufzunehmen. Die Teilezahl wurde gegenüber der Metallausführung von 3000 auf 300 reduziert, statt 30000 werden nur noch 4000 Niete benötigt.



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