15.02.2012
FLUG REVUE

Lockheed Martin bietet F-16V mit AESA-Radar an

Auf der Singapore Air Show hat der US-Hersteller erste Details eines weiteren Modernisierungsprogramms seines Bestseller bekannt gegeben.

F-16V Artist

Die F-16V wird sich äußerlich nicht von den F-16C/D unterscheiden, hat abe ein AESA-Radar (Foto: Lockheed Martin).  

 

Laut dem zuständigen Marketing-Manager George Standridge wird die V-Version (V für Viper) der Fighting Falcon ein AESA-Radar (Antenne mit aktiver elektronischer Strahlschwenkung) erhalten. In Frage dafür kommen neu entwickelte Modelle von Northrop Grumman (SABR) und Raytheon (RACR). Die F-16 Block 60 der Vereinigten Arabischen Emirate hat bereits ein AESA, doch hier geht es um eine preisgünstigere Lösung, die allgemein exportfähig ist.

Neben dem Radar wird ein leistungsstärkerer Missionscomputer verwendet, der die Datenmassen bewältigen kann. Im Cockpit wird in der Mitte ein dritter Farbbildschirm untergebracht und die Auflösung der Displays erhöht.

Nach Angaben von Lockheed Martin sind Teile der V-Ausstattung auch in vorhandene F-16 nachrüstbar. Die US Air Force untersucht derzeit eine Aufrüstung von etwa 350 ihrer Fighting Falcons. Vom Go für diese Programm dürften auch Exportaufträge abhängen.



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