25.03.2010
FLUG REVUE

Lockheed Martin FIDAELockheed Martin mit guten Aussichten in Lateinamerika

Auch wenn die gegenwärtige Wirtschaftskrise und die Folgen des Erdbebens gerade hier in Chile notwendige Neuanschaffungen oder Modernisierungen verzögern, hat doch ausgerechnet die Naturkatastrophe gezeigt, wie wichtig ein gut funktionierendes Lufttransportsystem ist.

Diese Meinung vertrat Richard M. Singer, International Vice President - Americas gegenüber der FLUG REVUE und zeigte sich insgesamt zufrieden über die Entwicklung der Geschäfte auf diesem wichtigen Markt. Dabei hilft dem Unternehmen das F-22 Demonstration Team der US Air Force, dessen Auftritte hier grösstes Interesse finden. "Zwar werden wir in absehbarer Zeit keines dieser Flugzeuge in Lateinamerika verkaufen, doch können wir damit sehr gut die Beherrschung der Hochtechnologie nachweisen", so Singer.

Lockheed Martin ist seit mehr als 30 Jahren in Südamerika vertreten und konzentriert seine Aktivitäten derzeit vor allem auf Modernisierungsprogramme. Allein die chilenische Luftwaffe FACH hat 36 gebrauchte F-16 im Bestand, die von den Holländern gekauft worden waren. Diese benötigen dringende Upgrades, ebenso wie P-3 Orions in Brasilien. Dafür wurden spezielle Kits entwickelt, deren Installation die Lebensdauer der Flugzeuge um bis zu 20 Jahre verlängern soll.
 
Nachdem einige Luftwaffen in der Vergangenheit ihre Aufmerksamkeit auf die Erneuerung oder Modernisierung der Jäger und Jagdbomber gerichtet hatten, stehen nun alle übrigen Fluggeräte im Fokus - Transportflieger, Hubschrauber und Unterstützungskräfte. Lockheed Martin kann also optimistisch in die Zukunft blicken.




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