07.07.2008
FLUG REVUE

7.7.2008 - Marine Orion in AfrikaLockheed Orion der Deutschen Marine treffen am Horn von Afrika ein

Zwei viermotorige Seefernaufklärer der Deutschen Marine vom Typ Lockheed P-3C Orion aus Nordholz sind gestern und vorgestern am Horn von Afrika auf dem französischen Militärstützpunkt Dschibouti eingetroffen.

Orion Marine 1 Bild (Standa

Die Orion der Deutschen Marine nach der Ankunft am Horn von Afrika (C) Marine Photo  

 

Sie lösen die Fregatte "Emden" ab und werden bis November das 17. deutsche Einsatzkontingent an der "Operation Enduring Freedom" stellen.  Zum Einsatzkontingent gehören rund 100 Bundeswehrangehörige.

Zu den Aufgaben gehören in erster Linie regelmäßige Aufklärungs- und Überwachungsflüge in die angrenzenden Seegebiete am Horn von Afrika und des Roten Meeres. Diese umfassen rund zwei Millionen Quadratmeilen und 7000 Meilen Küstenlinie, eine Fläche die acht Mal der Bundesrepublik Deutschland entspricht. Die P-3C kann mit ihrem modernen Radar und den optisch-elektronischen Sensoren kleine Schiffe bis auf eine Entfernung von 70 Kilometern identifizieren. Das Flugzeug kann über 14 Stunden in der Luft bleiben und eine Strecke von Flensburg nach München knapp zehn mal ohne Tanken abfliegen. Mit einer Geschwindigkeit von 700 Kilometern pro Stunde kann die Orion den Schwerpunkt schnell in andere Seegebiete verlagern und, zusammen mit den Fregatten, eine quasi lückenlose Abdeckung des Seegebiets erreichen.




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