19.09.2016
FLUG REVUE

Nächster Stealth-BomberB-21 heißt jetzt Raider

Die US Air Force hat am Montag offiziell den Namen für ihren in Entwicklung stehenden B-21-Bomber bekannt gegeben. Der „Angreifer“ soll an die Doolittle Raider von 1942 erinnern.

B-21 erstes Bild Februar 2016

Am 26. Februar 2016 zeigte die US Air Force erstmals eine Zeichnung ihres in Entwicklung befindlichen Bombers Northrop Grumman B-21 - ehemals LRS-B (Zeichnung: USAF).  

 

Zur Namensgebung hatten die US-Luftstreitkräfte eigens einen Wettbewerb ausgeschrieben, an dem sich über 4600 Angehörige der Teilstreitkraft beteiligten. Nach Diskussionen einer Auswahlkommission des Air Force Global Strike Command und des USAF-Hauptquartiers billigten der neue Chief of Staff General Dave Goldfein und Deborah Lee James als Air Force Secretary den Namen „Raider“.

Zur Verkündung der Entscheidung auf der Air Force Association Air Space and Cyber Conference in National Harbor bei Washington war auch Lt. Col. Richard E. Cole, einer der letzten Überlebenden des von Doolittle geführten Überraschungsangriffs auf Japan anwesend.

James betonte bei dieser Gelegenheit noch einmal, wie wichtig die reibungslose Entwicklung der B-21 ist, um die Bomberflotte zu modernisieren. Insgesamt ist die USAF-Flotte mit einem Durchschnitt von 27 Jahren so alt wie niemals zuvor. Die Northrop Grumman B-21 soll Mitte der 2020er Jahre in Dienst gehen und nicht mehr als 564 Millionen Dollar pro Stück kosten.

Obwohl der Name Raider von der USAF in den Zusammenhang mit den Doolittle Raiders gestellt wird gab es bereits einmal einen Raider in der Flotte. Auch beimTransporter YC-125 handelte es sich um eine Konstruktion von Northrop. Sie hatte im August 1949 ihren Erstflug, doch wurden nur 23 Stück gebaut, die sich als wenig tauglich erwiesen und bald wieder aus dem Bestand verschwanden.



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