17.09.2013
FLUG REVUE

Haushaltsentwurf 2014 vorgelegtNur 37 Lockheed Martin F-35 für die Niederlande

Im neuen Haushaltsentwurf für 2014 hat die niederländische Verteidigungsministerin Jeanine Hennis-Plasschaert das F-35-Programm bestätigt. Die 4,5 Milliarden Euro sollen für 37 Flugzeuge reichen.

F-35A Niederlande Start 2013

Die erste F-35A für die Niederlande fliegt seit August 2012, ist aber derzeit in Eglin eingelagert (Foto: Lockheed Martin).  

 

Nach Angaben des Ministeriums habe sich die F-35 nach einer erneuten Überprüfung des Programms als die „zukunftssicherste“ Option für die Streitkräfte erwiesen. Vor allem die Überlebensfähigkeit gegen künftige mobile Luftverteidigungssysteme und das Entwicklungspotienzial werden hervorgehoben. Außerdem bietet die F-35 der Niederländischen Industrie die besten Chancen auf Zulieferaufträge, so das Ministerium.

Da auch beim Militär strikt gespart werden muss und es keine Verdrängungseffekte geben soll muss das F-35-Programm weiterhin mit dem geplanten Sonderbudget von 4,5 Milliarden Euro auskommen. Nach heutigem Stand gibt es dafür 37 F-35A (Stückpreis inklusive Ersatzteile etc. somit 121 Millionen Euro = 158 Millionen Dollar). Zu Beginn der Beteiligung am F-35-Programm wollten die Niederlande noch 85 neue Kampfjets beschaffen.

Im Betrieb stehen für die F-35 dann jährlich 270 Millionen Dollar zur Verfügung, wie heute für die F-16 auch. Welche Flugstundenzahlen damit machbar sind ist vorerst unklar. Auf jeden Fall wird man keine Scheinerhalter mehr fliegen lassen. Ziel ist es zudem, vier F-35 für längere Zeiten auf Auslandseinsätze schicken zu können.

Was die F-16-Flotte betrifft, so wird diese 2014 um sieben auf 61 aktive Flugzeuge reduziert. Dies senkt die Kosten bis zur endgültigen Außerdienststellung „mitte der 2020er-Jahre“. Die Einführung der F-35 soll 2019 beginnen.

Als Basen bleiben Leeuwarden und Volkel bestehen. Allerdings wird Leeuwarden schon ab 2015 zur vorgeschobenen Operationsbasis heruntergestuft.



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